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COMIN   IT-Service
COMIN IT-Service, Dipl.Ing.
Kategorie: Linux
Zufriedene Kunden: 1971
Erfahrung:  Dipl.Ing (FH) ET, NT, IT
30144324
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COMIN IT-Service ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Mac Windows & Linux

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,


 


nur eine reine hypothetische frage die mir jedoch sehr am Herzen liegt.


Wenn es Personen geben würde, die so geniehaft sind sich im IOSx Apple und im IOSx Windows, komplett zu Hause zu fühlen jedoch gerne über Linux ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, wäre es machbar ein Betriebssystem zu entwerfen, was es erlaubt .exe und .dmg Dateien zu installieren und diese auch korrekt ausführen zu lassen? Quasi eine Einschweißung beider Installationsdateien ohne die durch ein extra Programm zu konvertieren. Ziel wäre es nicht eine neue Installationsdatei zu entwerfen //z.B .eme (e)xe d(m)g ex(e) // sonder, dass beide an sich auf der Plattform XY laufen, eventuell jeder einen eigenen Ordner hat aber beide Installationsarten genutzt werden können. Ich Bedanke XXXXX XXXXX Ihnen.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Linux
Experte:  COMIN IT-Service hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in, vorab vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.

Man muss nicht unbedingt ein Genie sein, um sich in mehreren Betriebssystemen gut auszukennen. Viele Bestandteile müssen zwangsläufig zumindest in Ihrer Struktur ähnlich aufgebaut sein.
Angefangen von der Hardware-Erkennung (mounten) über Dateiverwaltung bis hin zur Systemadministration gibt es nicht so viele Spielräume, um die Unterschiede ins Extreme zu treiben.

Allerdings ist Ihr spezieller Wunsch nach Installationsfähigkeit eines Programms quer über Systemgrenzen hinweg nicht ohne Grund bisher von keinem der großen SW-Konzerne umgesetzt worden.
Windows arbeitet mit einem integrierten Installer und der Registrierungsdatenbank und gewährleistet darüber sowohl die (meist) korrekte Integration in Betriebssystem und Hardware unter Berücksichtigung gemeinsam genutzter Komponenten (DLLs). (Bootstrapping)
Nachteil, es muss durch die Setup.exe erst sichergestellt werden, dass der Installer überhaupt up to date ist.

OS X wiederum ermöglicht sowohl das einfache Kopieren an einen beliebigen Ort, als auch eine Installation unter Einbindung bereits vorhandener Libraries.
Hier ist der Nachteil, dass häufig bereits vorhandene Versionen an anderen Stellen des OS nicht erkannt oder deinstalliert werden.
Schließlich unterscheiden sich hardwarenahe Dienste und Treiber so stark, dass auch für diese evtl. Aktualisierungen zu implemtieren sind und ein Neustart veranlasst werden muss.
Diese Voraussetzungen gelten sinngemäß auch für LINUX.

Um dem von Ihnen wahrgenommenen Dilemma aus dem Weg zu gehen, wurde ein anderer Weg beschritten, der der Emulation des jeweils anderen Betriebssystems.
So gibt es gerade für OS X einige Lösungen, Windows parallel laufen zu lassen, wie Oracles Virtual Box (übrigens kostenlos) und Parallels Desktop.

MFG
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen dank für Ihre Antwort,

von der Virtualisierung Windows habe ich schon sehr viel gehört, meist Negatives, wenn es um Spiele oder andere stark brauchende Ressourcen für sich beansprucht.

Sie sagten, das mounten ,tolles Wort danke :D, aber auch die Systemadministration lassen nicht viele Veränderungen zu.

Bedeutet das, dass Apple und Windows sich dort ähneln, sich nicht ähneln und deshalb, auch ein Grund darstellt nicht eine Implikation von beiden Betriebssystem möglich zu machen?


 


Die Verwaltung´s Strukturen sind hier, wenn ich das richtig verstanden habe, das Problem? Windows hat feste Strukturen, die z.b den Installer abfragen ob dieser Up-to Date sind und dann in einen Fest vorgegebenen Ordner installiert.


Bei Apple sind es, ich nenne es mal Variable vorgaben, die es ermöglichen die Installation hinzuwerfen, wo man sie gerne hin hätte?


 


Ich entschuldige mich, wenn ich mich ein bisschen doof anstelle mit dem Verständnis. Hätten Sie eventuell eine Seite, in der mich zusätzlich schau lesen kann, wie diese Betriebssysteme aufgebaut sind, damit ich eventuell besser verstehen kann, warum eine Implikation auf ein drittes Betriebssystem ausgeschlossen ist? Vielen Dank für Ihre mühe

Experte:  COMIN IT-Service hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

mit den Ähnlichkeiten verhält es sich ein wenig so, wie bei uns Menschen. Wir haben alle 2 Arme und Beine und oben den Kopf, aber in den Details sind wir doch sehr unterschiedlich.

So ist es bei den Betriebssystemen so, dass alle sich mit der Hardware verständigen müssen. Bei den Datenträgern nennt man das in OS X und Linux (OS X ist eigentlich sogar ein Verwandter von Linux) mounten. Erst wenn diese "Kontaktaufnahme" zwischen Betriebssystem und der Firmware des Datenträgers geklappt hat, ist das Lesen und schreiben von Daten möglich.
Die Betriebssysteme bringen für diesen Verbindungsaufbau alle einen Grundstock an Treibern mit, auf die man sich bei den Herstellern geeinigt hat. Fast wie eine Normierung.
Werden weitere Treiber benötigt - meist für weitere Peripherie erforderlich - müssen diese Nachinstalliert werden bzw. von den zu installierenden Programmen mitgebracht werden. Drucker und Druckutilities.

Bei den Verwakltungsstrukturen gibt es gleich mehrere Aspekte, die zu berücksichtigen sind und teils deutlich unterschiedlich realisiert sind.
Z.B. die Dateiverwaltung, aber auch die Benutzerverwaltung und weitere Rechte besonders im Zusammenhang mit Netzwerken/Internet.
Hier muss in den Betriebssystemen viel implementiert werden, um sowohl die auf einzelne Nutzer gerichtete Sicherheit der Daten zu gewährleisten, als auch das System in Netzwerken zu schützen aber auch zu autorisieren.

Letztlich sind es aber die deutlichen Unterschiede zwischen den Betriebssystemkernen und deren Zusammenarbeit mit der HW einerseits und der Nutzungsart des Prozessors andererseits - man spricht von Kernel-Modus und User-Modus - die es zu aufwändig machen würden, Programme so zu entwickeln, dass sie auf jedem OS installierbar wären.

Wenn Sie ein paar Fachbegriffe und zusätzliche Recherche nicht scheuen, wäre dieser Artikel auf Wikipedia wohl ein guter Einstieg ins Thema Betriebssysteme.

MFG

COMIN IT-Service und weitere Experten für Linux sind bereit, Ihnen zu helfen.