So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Hautaerztin.
Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
59970358
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Kindermedizin hier ein
Hautaerztin ist jetzt online.

Mein jüngster Sohn, 4 Jahre, isst fast nur Süßes (Nutella Brot,

Kundenfrage

Mein jüngster Sohn, 4 Jahre, isst fast nur Süßes (Nutella Brot, Pfannkuchen, Dampfnudeln, Joghurts, Pudding, Eis und andere Süßikgeiten), außerdem selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus und manchmal etwas Kartoffelpüree, hin und wieder ein Stück Apfel. Keine Nudeln, kein Reis, kein Fleisch, kein Gemüse, nichts auch nur annähernd gesundes. Er ist 105 cm groß, wiegt 15 kg, also eher dünn. Ich wollte nie Zwang ausüben beim Essen und dachte, irgendwann wird sich das schon ändern. Seine Brüder essen ja auch normal. Unser Kinderarzt sieht keinen Handlungsbedarf, unser Sohn ist altersgerecht entwickelt und so gut wie nie krank.
Was kann ich dennoch tun? Er muss doch irgendwann mal was "vernünftiges" essen.
Danke ***** ***** Antwort.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Kinder haben meist eine gute Intuition bei der Auswahl ihrer Lebensmittel wenn man sie läßt. Das haben Sie gut gemacht, daß Sie keinen Zwang ausgeübt haben.

Die Kinder spüren meist, was ihnen gut tut bzw. zu ihrem System paßt.

Insofern hat es ganz sicher einen guten Grund, weshalb Ihr Sohn so ißt wie er ißt.

Nun sind Ihre Sorgen verständlich, da Sie ja wissen, was allgemein als gesund gilt.

Vielleicht können Sie sich mit Ihrem Kind Richtung ganzheitliche Medizin bewegen.

Häufiger Verzehr von Süßem wird aus dieser Sicht oft mit einer Schwäche der Milz in Zusammenhang gebracht, die anlagebedingt vorhanden sein kann. Das bedeutet nicht, daß da eine Erkrankung vorliegt. Es ist nur eine Konstitution.

Freilich ist es auf lange Sicht gesehen gut, wenn man etwas tut, da Zucker über die Jahrzehnte hinweg tatsächlich Schäden im Körper anrichten kann. Ganz zu schweigen von Karies.

Auf eine solche Konstitution kann man z.B. mit Homöopathie einwirken. Dazu wäre es nötig, daß Sie ein/e Kollege/n aufsuchen, der mit klassischer Homöopathie arbeitet. Diese/r nimmt eine ausführliche Anamnese auf und sucht dann das passende Konstitutionsmittel für Ihr Kind aus.

Je weniger Sie sich Sorgen machen und Ihr Kind akzeptieren wie es ißt, desto besser ist das. So nehmen Sie Druck aus der ganzen Angelegenheit heraus.

Daneben können Sie versuchen, ob Ihr Sohn "gesündere Süßigkeiten" essen würde.

Der raffinierte Zucker ist ja das ungesündeste, da er am meisten Mineralien verbraucht.

Deutlich besser sind Agavendicksaft, Ahornsirup, unraffinierter Rohrzucker (Roh-Rohrzucker ist auch schon wieder teilraffiniert), Zuckerrübensirup, Ursüße. Im Bioladen werden sie da ganz sicher fündig.

Mit Xylit (=Birkenzucker) können Sie die Zähne schonen, wenn dahingehend Bedarf besteht. Infos dazu können Sie googeln, ein informativer Artikel über Xylit und wie man das macht steht bei www.zentrum-der-gesundheit.de.

Alles Gute für Ihren Sohn und Frohe Ostern. Dr. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben meine Antwort gelesen. Haben Sie noch Fragen ? Falls Sie sich gut informiert fühlen, bitte ich um eine positive Bewertung durch Sie. Das ist Voraussetzung dafür, daß ich einen Teil Ihrer Anzahlung als Honorar erhalte.

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann