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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 25038
Erfahrung:  20 Jahre Erfahrung in Kinder- und Familienmedizin ( Landkreis), Geburtshilfe in Afrika.
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo , meine Tochter , im März 4 Jahre alt geworden und mag/kann

Beantwortete Frage:

Hallo , meine Tochter , im März 4 Jahre alt geworden und mag/kann auf der Toilette nichts machen. Sie hat seit ca. einem Jahr Blase und Darm unter Kontrolle , kann es aber nur rauslassen , wenn sie eine Windel anhat.
Sie sitzt auf der Toilette und versucht es , sagt aber von sich aus "das Pipi will nicht kommen".
Im Kindergarten , wo ihr erst keine Windeln erlaubt waren , hat sie stundenlang angehalten , bis sie sich schließlich eingenässt hat.
Diese Situation fand ich ganz furchtbar und Gott sei Dank wurde für sie nun eine Ausnahme gemacht , und sie darf sich für Toilettengänge eine Höschenwindel anziehen , was sie auch größtenteils alleine macht.
Damit wurde schon mal ein großer Druck genommen , aber da sie immer noch nichts in die Toilette macht , rieten mir die Erzieher , doch mal einen Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen.
Meine Frage : Wäre das sinnvoll , oder ist zu früh? Ich denke , wenn meine Tochter Druck spürt , dann wird es erst recht nichts werden.
Körperlich ist alles in Ordnung , die Kinderärztin meinte , sie bräuchte einfach Zeit.
Die würde ich ihr auch gerne geben , doch die Kita macht auf uns ( Eltern) sehr viel Druck , und ich habe mich jetzt doch verunsichern lassen .
Ich bin durch meine Berufstätigkeit auf diesen Platz angewiesen, es ist hier so gut wie unmöglich ,etwas anderes zu bekommen.
Ein negatives Erlebnis bezüglich Ausscheidung hat unsere Tochter eigentlich nicht gehabt, sie hat sich nur einmal sehr erschrocken und geweint , als keine Windel anhatte und plötzlich Wasser lassen musste. Danach verlangte sie sofort wieder eine Windel .
Oder könnte das doch ein Auslöser gewesen sein?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag, es kann schon sein,dass die Probleme Ihrer Tochter aus dem damaligen negativen Erlebnis entstanden sind.

Dr. Höllering :

Hier ist Ablenkung das beste Problem. Ich würde im Kindergarten die Sache mit der Windel lassen, aber zu Hause immer das Töpfchen zunächst versuchen. Hier mit Ablenkung arbeiten: Ein Bilderbuch in die Hand geben und ansehen lassen, während sie in aller Ruhe auf dem Töpfchen sitzt.

Dr. Höllering :

Wenn das Pipi dann mal kommt (oder mehr), feiern Sie ein kleines "Pipi- fest" und belohnen sie mit einer Süßigkeit. Das ist dann nicht "Bestechung", sondern gemeinsame Freude, dass es geklappt hat, und belegt die Töpfchen- Benutzung positiv.

Customer:

Ablenkung und Belohnung wurden schon versucht , ohne Windel hält sie bis zur Schmerzgrenze an und macht schließlich gezwungenermaßen in die Hose.

Dr. Höllering :

Wie lange und oft sitzt sie denn auf dem Töpfchen am Tag?

Dr. Höllering :

Hier sind auch Bilderbücher zu dem Thema, mit denen man das Ganze unabhängig von der Akutsituation besprechen kann: http://www.amazon.de/sauberkeitserziehung-bilderbuch-unzerr-B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A186606%2Ck%3ASauberkeitserziehung%3B%20Bilderbuch%20(unzerr.)

Customer:

Töpfchen und/oder Toilette ca. 2-3 mal am Tag , nach ca 2-3 Min. mag sie auch nicht mehr länger versuchen. In der Situation vielleicht noch mal mit Ablenkung versuchen?f

Dr. Höllering :

genau, nie ohne Bilderbuch aufs Klo oder anderes Spielzeug.

Customer:

wenn das alles nicht klappt, wäre dann ein Besuch beim Kinderpsychologen sinnvoll?

Dr. Höllering :

Ich würde drei Monate warten, dann ja...

Customer:

vielen Dank XXXXX XXXXX es erst mal so versuchen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.