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privatpraxis
privatpraxis, Ärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre privatärztl. Erfahrung in eigener Praxis mit großem Kinderanteil; Schwerpunkt Homöopathie
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privatpraxis ist jetzt online.

Hallo ! Meine fast 9-jährige Tochter ist seit ca. 1 Woche

Kundenfrage

Hallo !
Meine fast 9-jährige Tochter ist seit ca. 1 Woche die meiste Zeit traurig.Sie hatte "früher" viel gelogen, sich Dinge ausgedacht. Nun kam vieles raus, sie hat ein schlechtes Gewissen, was ja auch gut ist, aber damit ging ihre Traurigkeit los. Sie macht sich ständig Gedanken, um Dinge die schon längst waren, wo sie gelogen hat.Dann drängen sich ihr ständig Gedanken auf, die ihr Angst machen, wie z.b. sie möchte heisses anfassen, sie möchte Vogelbeeren essen etc..Auch macht sie sich oft schlechter, als sie ist, wenns um schulische Dinge geht. Ich glaube mit Eintritt in die 3. klasse ging alles los. Ich habe schon viel mit ihr geredet, sie getröstet etc., aber nun bin ich mit meinem Latein am Ende.sie hat auch kaum noch Hunger und lacht sehr selten.Ich mache mir Sorgen, daß dies schon depressive Verstimmungen sind, da ich selbst auch unter Depressionen leide ab und an. Oder ist es die Vorpubertät?Was kann ich als Mutter tun, um ihr zu helfen?Ich fühle mich echt hilflos.
A.I.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 5 Jahren.

Schönen Sonntag,

wenn Sie dafür aufgeschlossen sind , rate ich Ihnen, Ihrer Tochter sanft mit Homöopathie zu helfen.

Ich glaube nicht an vorpubertäre Verstimmungen- eher habe ich den Eindruck, dass u.U. Gedanken aus dem Schuldrepertoire des Religionsunterrichtes oder unbedachte Worte, wie: "der Liebe Gott sieht alles" eine Rolle spielen könnten.

 

Nach meiner Erfahrung kann hier das homöopathische Mittel Natrium muriaticum C30 sehr hilfreich sein. Dies ist ein großes Traurigkeitsmittel und würde dann besonders passen, wenn sie von zarter Statur ist, gerne gut gesalzen ist und auch etwas verschämt beim Verrichten Ihrer kleinen Geschäfte, wenn jemand anwesend ist.

Einnahme: 4 Tage hintereinander je 7 Kügelchen morgens nüchtern im Munde resorbieren lassen; ab dann die nächste Dosis erst wieder bei Stillstand oder wieder Verschlechterung des oder eines Ihrer Symptome; meist reichen dann 2x wöchentlich eine Gabe, manchmal auch nur 1x wöchentlich. Einnahmedauer : 4-6 Wochen.

 

Wenn das alles so nicht zutrifft, schildern Sie Ihr Kind bitte so, dass ich mir ein Bild machen kann: Vorlieben, Abneigungen, Statur, Temperament und sie charakterisierende Eigenheiten. Auch wäre es wichtig zu wissen, ob es in der Familie Veränderungen gegenben hat oder sie Streit der Eltern miterlebt hat.

Oft geben sich Kinder daran die Schuld.

 

Erstmal alles Gute und viel Erfolg wünschend mit dieser meist erfolgreichen Empfehlung.