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Dr. Berghem
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  Chefarzt Rehaklinik, Allergologe, Naturheilverfahren
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Dr. Berghem ist jetzt online.

mein Kind träumt im wachem zustand kurz nachdem es eingeschlafen

Kundenfrage

mein Kind träumt im wachem zustand kurz nachdem es eingeschlafen ist .Mit panischem Geschrei u zappeln mit Hände u Füsse,dazu redet er unverständliches ...mache mir sorgen Dies geht schon über ein jahr
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

wie alt ist ihr Kind?
geht es in den Kindergarten oder Krippe?

Wie ist ihr Kind tagsüber?

gern helfen wir ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
mein Kind ist Vier Jahre alt . Tagsüber ein Lebensfroher Junge .Auch in der Kita unaufällig.Mfg Nägele
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Schläft er allein, gibt es Geschwister? Was macht er tagsüber, geht es ihm in der Kita gut oder gibt es dort Schwierigkeiten mit anderen Kindern?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Er hat noch eine Schwester 17 Jahre u einen Bruder15Jahre.Er schläft meistens bein deruns im Bett ,kommt zumindest Nachts aus seinem Zimmer in unser Bett.In der Kita ist er unauffällig.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Er hat eine Schwester 17 Jahre u einen Bruder 15 Jahre alt.Er kommt jede Nacht zu uns ins Bett.In der Kita gibt es keine schwierigkeiten
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dieses Geschrei und Gezappel kurz nach dem Einschlafen deutet auf einen intensiven Verarbeitungsprozess hin. Das ist meist harmlos und vergeht nach einigen Wochen oft von allein.

Wenn es jedoch anhält sollte geprüft werden, ob ihr Sohn unter Ängsten leidet, was beschäftigt ihn bzw. sein Unterbewusstsein so stark, dass er im Schlaf aufschreckt, zappelt und schreit.

Hier hilft Beruhigung und achten sie auf altersgerechten Umgang mit ihm, was wird im Fernsehen gesehen, wie gehen seine älteren Geschwister mit ihm um, womit kommt ihr Kleiner in Berührung, was er noch nicht begreifen oder verarbeiten kann.

Eine organische Ursache würde ich so wie ihr Kinderarzt ausschließen. Geben sie dem Kleinen Geborgenheit, das ist ganz wichtig. Und achten sie auf ein kindgerechtes Tagesprogramm, sowohl in den Gesprächen in der Familie, am Esstisch, beim Fernsehen, der Musik ...

Alles Gute
Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend, Frau Nägele,

möglicherweise hat Ihr Kind einen sogenannten Nachtschreck.

Das wäre der Fall wenn er :

  • wirklich in schlimmster Panik aufwacht, so als ob er sich in Lebensgefahr fühlt
  • Sie dann nicht erkennt
  • sich nicht beruhigen lässt (vielleicht nach 15 - 30 Minuten, aber nicht eher)
  • am nächsten Tag nichts davon weiss.

Sollte das alles zutreffen, kann ich Sie beruhigen: das ist völlig harmlos. Das ist eine dem Schlafwandeln verwandte Problematik. Ähnliche Schlafphasen haben Sie und ich auch, nur schlafen wir dabei deutlich tiefer. Ihr Sohn nimmt dadurch definitiv keinen Schaden und ja, es wird ziemlich sicher von allein verschwinden (kann allerdings bis zu 3,5 Jahre dauern, das ist mein persönlicher Rekord).

 

Selten hat das etwas mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu tun, ich hatte mal einen Knaben, bei dem das schlagartig weg war, als er keine Milchprodukte mehr zu sich nahm.

Stress wird immer als Einflussfaktor angegeben, hat aber in meiner Erfahrung nur selten eine Bedeutung. Trotzdem kann eine Entspannungsgeschichte vor dem Einschlafen helfen.

 

Behandlung?

  • es gibt Psychopharmaka, die helfen (ich mag das nicht)
  • ein homöopathischer Versuch mit Ignatia C30, 5 Kügelchen vor dem Schlafengehen, kann helfen.
  • in meiner Erfahrung am effektivsten (ca. 80% Erfolg) ist eine auf den ersten Blick brutale Methode, die sich holding - Therapie nennt: Wenn Ihr Sohn aufwacht, schnappen Sie ihn sich und pressen seine Brust gegen Ihre Brust (Sie können ihn auch verkehrt herum - also Bauch an Bauch - auf den Schoß nehmen) und halten ihn trotz seiner heftigen Gegenwehr so gut wie möglich an den Armen und Beinen fest, so dass er sich möglichst wenig bewegen kann. Sie werden feststellen, dass er nach 15 - 30 Sekunden (die können anfangs wie eine Ewigkeit wirken) locker lässt uns sich allmählich ansprechen und beruhigen lässt. In den meisten Fällen stellt man schon in der ersten Woche fest, dass es viel besser wird und seltenener auftritt. Keine Sorge, auch wenn Ihr Sohn hierbei zunächst kratzen, schreien und toben wird, so schlimm ist es nicht und es ist wesentlich schneller vorbei, so hat er es schneller überwunden.

 

Ich wünsche ihnen alles Gute und hoffe dass Ihnen mein Rat hilft,

Dr. Stefan Berghem

Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung: Chefarzt Rehaklinik, Allergologe, Naturheilverfahren
Dr. Berghem und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

guten Morgen,

es ist nun schon einige Tage her, dass ich Ihre Frage beantwortete.

Waren Sie mir meiner Antwort zufrieden? Dann "Akzeptieren" Sie doch bitte die Antwort.

Wenn Sie nicht zufrieden waren, antworten Sie mir doch bitte kurz, was Ihnen an der Antwort gefehlt hat, damit ich künftig noch beeeser auf die Fragen und Bedürfnisse der Fragenden eingehen kann.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Gute!

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