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privatpraxis
privatpraxis, Ärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre privatärztl. Erfahrung in eigener Praxis mit großem Kinderanteil; Schwerpunkt Homöopathie
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Meine 5-jährige Tochter leidet seit vorgestern an Kopfschmerzen,

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine 5-jährige Tochter leidet seit vorgestern an Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Mitunter klagt sie auch über Schmerzen in Armen und Beinen. Sie hat Fieber. Wir waren gestern beim Arzt, der einen grippalen Infekt ausgeschlossen hat. Heute morgen musste ich noch eine Urinprobe abgeben, da der Arzt eine eventuelle Harnwegsinfektion ausschließen möchte. Nach dem Aufstehen heute morgen war ihr übel und sie hatte starken Würgereiz. Medikamente haben wir nicht bekommen. Der Nurofen-Saft schlägt zumindest für die Dauer von ca. 5 Std. an, dann sind alle Symptome wieder da. Was kann das sein? Danke. MfG. Dana R.
Hallo und guten Tag,

ist denn das Fieber so hoch (über 39,5), dass Fiebersenkung erforderlich wäre?
Fieber ist eine erprobte Strategie der Evolution, sich krankmachender Keime zu entledigen. Jedes Grad Temperaturerhöhung verzehnfacht diese Abwehrleistung.

Es gibt gripp. Infekte mit Gliederschmerzen; diese sind schwer auszuschließen.
Harnwegsinfekte machen eher weniger Gliederschmerzen.
Fieber und die Symptome sprechen für eine generelle Infektion.
Um welche Art es sich handelt kann auch die Ferne nicht beurteilt werden.
Der Würgereiz und die Übelkeit von heute morgen, kann eine Kreislaufursache haben, da er nach dem Aufstehen aufgetreten ist und - wenn ich Sie richtig verstanden habe- nur kurz gedauert hat.
Als Homöopathin würde ich-unabhängig von den weiteren Untersuchungen durch den Arzt vor Ort Eupatorium perfoliatum D6- mehrmals am Tag 5 Kügelchen zum Lutschen geben. Dies wirkt hervorragend gegen Fieber mit Gliederschmerzen.

Mit Fiebersenkung generell sehr zurückhaltend sein, da wir mit dieser Maßnahme der körpereigenen Abwehr "in den Rücken fallen"

Alles Gute Ihnen und Ihrem Kind

Sie bekommen das Mittel o. Rezept in jeder Apotheke.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für die rasche Antwort. Sollte ich eine Blutuntersuchung anfordern? Ich habe Angst, dass die Kleine Borreliose hat. Denn sie ist nicht erkältet und hat keinen roten Hals. Das Laufen bereitet ihr Schmerzen. Ansonsten neigt sie auch so nicht zu Infekten, obwohl sie untergewichtig ist. Die letzte Erkrankung war im Dezember 2010 eine Lymphknotenentzündung, ausgelöst durch Streptokokken. MfG.
Gerne geschehen,

hatte Ihre Tochter denn einen Zeckenbiss und ggf wann?

Ihre Beschwerden könnten- wenn überhaupt - als Erstreaktion einer Infektion gesehen werden. dann müßte der Biss innerhalb des letzten Monats vorgekommen sein, was äußert ungewöhnlich wäre, denn wir haben jahreszeitlich noch keine Zeckensaison.
Bei einem Biss letzten Jahres wären die Symptome bis auf die Übelkeit und das Erbrechen möglich, wenngleich es typischer wäre, wenn einzelne Gelenke oder Muskeln schmerzten und die Schmerzorte relativ schnell wechseln.

ZUr Statistik: etwa 1 von 300 Zecken tägt den Erreger in sich; etwa jede zehnte infizierte Zecke überträgt diese Krankheit tatsächlich.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Booreliose bei Ihrem Kind handelt wäre selbst bei einem Biss letzten Jahres 1:3000, also sehr unwahrscheinlich.
Die Problematik einer Blutuntersuchung besteht darin, dass man hieraus nicht beurteilen kann, ob die Infektion aktiv oder überwunden ist.

Behalten Sie Ruhe und vertrauen Sie auf die Selbstheilungskräfte der Natur.
Nur, wenn ein Biss vorlag, dieser eine Wanderröte verursachte (Indiz für Infektion, aber tritt nicht immer auf), die Beschwerden sich länger als 10 Tage hinziehen, sollte eine weiterführende Diagnostik über die jetzt veranlaßten erfolgen.

Es ist wichtig, sich nicht allzuviel zu besorgen, denn Ihre Ängste übertragen sich auf das KInd und können den Heilungsverlauf verzögern.

Alles Gute.
privatpraxis und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.