So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Schaaf.
Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
52810516
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Kindermedizin hier ein
Dr. Schaaf ist jetzt online.

Mein Sohn war in den ersten 4 Schuljahren auf einer internationalen

Kundenfrage

Mein Sohn war in den ersten 4 Schuljahren auf einer internationalen Schule, nun ist er auf einer Privatschule in der 8. Klasse, er wurde immer weiter abgestuft und wird jetzt wie ein Hauptschüler benotet. Er ist sehr fleissig, kämpft ist immer anwesend, macht Hausaufgaben, aber in Mathe und Deutsch bekommt er nun eine 5. Er hat Dyskalkulie und zunehmend frustrierter. Ich habe schon alles probiert, in 1 zu 1 beherrscht er den Stoff und in den Klassenarbeiten versagt er. die Schule will ihn nun los werden und gibt ihm trotz zwei 3 ern in Deutsch die 5 . ich bin selbst promo. Zahnmediziner und sehr traurig
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

mir scheint, dass Ihr Sohn derzeit in einer schlechten Situation ist, in der er nicht gefördert und auch nicht objektiv beurteilt wird. Ein Schulwechsel, auch wenn er Ihnen widerstrebt, wird vermutlich das Beste sein.
Je nach Bundeslang gilt Dyskalkulie als anerkannte Lernschwäche und muss eben nur dort bei der Benotung berücksichtigt werden.
Als Therapie bei Dyskalkulie kann ich Ihnen wärmstens die Davis®-Beratung empfehlen. Sie hilft Ihrem Kind, wieder zu sich zu finden und mit seinen Fähigkeiten besser zu haushalten.
Ansonsten ist es vielleicht wirklich der beste Weg, ihn jetzt auf eine Hautschule zu schicken und mit etwas Glück eine Schule zu erwischen, auf der die Lehrer den Umgang mit Kindern gewohnt sind, die sich mit dem Lernen eben nicht leicht tun. Nach der Hauptschule kann der den Quali machen, dann den M-Zweig besuchen, dann die FOS, dann studieren wenn er will.
Das ist nicht hipp und als promovierte Mutter wünscht man sich das nicht, aber es ist ein Weg, der dem Kind ausgesprochen gut tun kann.
Er braucht Erfolgserlebnisse, um wieder zutrauen und Ehrgeiz zu entwickeln. Die Aufgabe der Mutter ist in erster Line, das Kind mit Liebe, Vertrauen und Aufmunterung zu überschütten, aber auch zu akzeptieren, dass es schwierige Zeitn gibt, in den beide eine Gang zurück schrauben müssen. Durchstarten kommt dann später wieder.
Ist Ihr Sohn überhaupt bei Ihnen oder weit weg?
Wie alt ist er?
Wie geht es ihm?
wo hat er Freunde?


Hilft Ihnen das weiter oder möchten Sie nachfragen?

Alles Gute

Dr. Schaaf - eine Mutter von vier sehr verschiedenen Kindern