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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Sehr gehrte Damen und Herren,mein 11-jähriger Sohn ist seit

Kundenfrage

Sehr gehrte Damen und Herren, mein 11-jähriger Sohn ist seit 2 Monaten in der Kinder-und Jugendpsychatrie in Münster. Diagnose: kein Selbstwertgefühl, kein Selbstbewusstsein. Er hat fürchterliches Heimweh, weint viel und ist emotional, so wie alle Familienmitglieder, am Ende. Ich würde ihn gerne wieder nach Hause holen und eine ambulante Therapie anstreben. Dies sollte dann in einem fließenden Übergang passieren. Meine Frage: Wäre es sinnvoll ihn jetzt aus der Klinik in Münster zu nehmen und ambulant weiter therapieren zu lassen? Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Kinder tragen oft in sich die Problematik Ihrer Eltern aus; sie sind in gewisser Weise "Spiegel". Sie schildern es durch die Blume selber "emotional, so wie alle Familienmitglieder, am Ende."
Was kann er in dieser Situation Situation von zuhause erwarten?

Natürlich kann ich nachempfinden, dass es Sie sehr mitnimmt, dass Ihr Sohn so unter der Trennung leidet und zurecht haben Sie die Befürchtung, dass er unter diesem Heimweh nicht wirklich "erstarken" kann.
Vielleicht ist es ein Weg, Ihrem Kind mit dem erstaunlich wirkenden "Heimwehmittel" Capsicum C30 zu helfen. Ich habe hiermit selber in der Praxis positive Erfahrungen sammeln können und würde ihm dieses für 4 Tage täglich morgens nüchtern 8 Kügelchen nehmen lassen. (im Munde auflösen lassen und erst nach 20 min. frühstücken- Zähne dann erst nach dem Frühstück putzen.
Die nächste Dosis dann erst wieder bei Bedarf.

Zudem empfielt sich die Auseinandersetzung mit den sog. Bachmitteln.

Eine Mischung aus z. B. Cerato, Gentian und Larch (mischt jeder Apotheker) kann sehr hilfreich sein, seinen Selbstwert zu verbessern. 4x4 Tr. täglich.

Das kann er mit Wissen seiner Therapeuten sicher inder Kinderpsychiatrie zusätzlich einnehmen. Argumentieren Sie im Zweifel, dass es ja keinesfalls schaden kann.

Nehmen Sie und die anderen leidenden Familienmitglieder Ignatia D6 mehrmals nach Bedarf 5 Kügelchen- das hilft die Bedrückung der Seele durch den Liebeskummer mit Ihrem Sohn entscheidend zu lindern.

Wenn Sie sich emotional wieder selbst als stabil und belastbar empfinden,kann an eine ambulante Betreuung gedacht werden- aber nicht eher.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Ihrem Sohn einen gewaltigen Entwicklungssprung!
In diesem Sinne drücke ich die Daumen
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen.
Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war.

Vielen Dank.


MfG,
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen Frau Doktor,
ich bin leider nicht mit Ihrer Antwort zufrieden. Sie haben auf meine Frage gar nicht geantwortet, es leider allgemein gehalten. Ich bin überhaupt kein Freund von Medikamenten, so dass ich meinem Sohn dies auch nicht verabreichen würde. Ich habe mir schon eine, auf meine Frage gestellte, persönliche Meinung gewünscht, dies ist wohl in Ihrer Praxis hier online nicht möglich.
Weitere Auskunft wird nicht erwünscht.

Monika Gieschen
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das kann ich so nicht stehen lassen:
Ihre Frage war: Wäre es sinnvoll ihn jetzt aus der Klinik in Münster zu nehmen und ambulant weiter therapieren zu lassen?
Der Kern meiner Antwort:
Kinder tragen oft in sich die Problematik Ihrer Eltern aus; sie sind in gewisser Weise "Spiegel". Sie schildern es durch die Blume selber "emotional, so wie alle Familienmitglieder, am Ende."
Was kann er in dieser Situation Situation von zuhause erwarten? und weiter..wenn Sie sich emotional wieder selbst als stabil und belastbar empfinden,kann an eine ambulante Betreuung gedacht werden- aber nicht eher.

Hiermit habe ich Ihnen deutlich zu verstehen gegeben, dass ich das für keine gute Idee halte.
Meine Empfehlungen sind spezifisch für keine Freunde von Medikamenten,
Vielleicht haben Sie es nicht gemerkt, es waren homöopathische Mittel, die nicht über ihre Substanz sondern die enthaltenen Informationen wirken- im eigentlichen Sinne keine Medikamente.

Überdenken Sie -im Interesse Ihres Kindes- Ihre Antwort und fühlen Sie sich aus dem gleichen Grund nicht persönlich angegriffen.

Sie haben also nicht nur eine persönliche Antwort erhalten, sondern erprobte Hinweise für das weitere Vorgehen.



Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Ich mische mich nur ungern ein und möchte meiner Kollegin absolut Recht geben. Ihr Sohn ist in einer sehr schwierigen Situation, wie auch sie sich alle in ihrer Familie sicher eine schwere Zeit durchmachen.
Ihn jedoch vorzeitig, also vor Ende der eigentlichen Behandlung heraus aus dem Programm zu nehmen, halte ich für nicht gut, dann wäre alle Zeit, die er bis jetzt durchgehalten hat umsonst. Es bleibt eine offene und nicht gute Erinnerung zurück.

Die hochverdünnten homöopathischen Mittel, die ihnen meine geschätzte Kollegin Dr. Teubner genannt hat, sind exzellent zur Unterstützung in dieser schweren Zeit. Es ist keine Chemie oder sonstige Psychopharmasubstanzen dabei. Die Präparate sind als Unterstützung und Hilfe gedacht. Es bleibt vollkommen ihnen überlassen, diese einzusetzen oder nicht.

Aber unsere Rat an sie, lassen sie ihren Sohn bitte eigene Erfahrung in der Therapie machen, brechen sie nicht vorzeitig ab. Eine Therapie zu Hause ist nicht so effektiv wie stationär.

Nichts für Ungut.
Ich denke Frau Dr. Teubner ist gern bereit auf einzelne Punkte oder Fragen von ihnen einzugehen, diese wären für sie natürlich kostenfrei, wenn sie bitte die erste Antwort der Kollegin akzeptieren.

Alles Gute!

Dr. K. Hamann