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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20jährige Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin, innere Medizin sowie Homöopathie
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Bergmann ist jetzt online.

Mein Sohn 8 Jahre, kann am Schulschwimmunterricht nicht teilnehmen,

Kundenfrage

Mein Sohn 8 Jahre, kann am Schulschwimmunterricht nicht teilnehmen, da er vor tiefem Wasser Angst hat. Im flachen Wasser macht er alles. Die Schwimmlehrer kommen mit ihm nicht weiter.Die Schule sagt, dass wir mit ihm zum Psychiologen gehen müssen, um die Angst behandeln zu lassen. Die psychiologische Ambulanz benötigt einen Befund vom HNO. diese Untersuchung wird wiederum nur in einer Uniklinik gemacht, was mit großem Aufwand für uns verbunden ist. Er ist vom Typ her in allen Bereichen schon immer sehr sehr vorsichtig und benötigt m.M. nur vielleicht 1 Jahr mehr Zeit.
Gibt es Erfahrungen oder Ratschläge in diesem Fall?

Annett M.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo und guten Tag,

 

wir haben sehr gute Erfahrungen mit einer homöopathischen Therapie der "Wasser-Angst" gemacht.

 

Sollten Sie der Homöopathie aufgeschlossen gegenüber stehen, rate ich zu folgendem Vorgehen, welches sich sehr bewährt hat:

 

Zunächst bitte dem Kind nicht Sinn und Zweck der Kügelchen erklären !!

 

Sie könnten z.B. gegen Schnupfen sein...oder zur Abwehrstärkung,...

 

Am Abend vor und am Tag des Schwimmens bitte jeweils

 

8 Kügelchen Hydrophobinum (Lyssa) D 200 (rezeptfrei in der Apotheke!) in einem Teelöffel Wasser geben.

 

Wenn Sie eine positive Wirkung sehen, bitte für die nächsten Monate jeweils genauso vor dem Schwimmen verfahren, es dauert eine Zeit, bis sich die Schwimmangst abgebaut hat. Wenn das Schwimmen einmal pro Woche stattfindet, bitte ein weiteres Mal etwa nach einer halben Woche 8 Kügelchen zusätzlich geben.

 

Lyssa (oder auch Hydrophobinum genannt) leitet sich vom Krankheitsbild der Tollwut ab; ein Tollwutkranker hat panische Wasserangst.

 

Ansonsten ist der Weg über den HNO sicher angezeigt, um organische Ursachen vor psychischen auszuschließen.

 

Ein sehr erfahrener Homöopath erklärte mir vor 30 Jahren die Wirkweise so, daß bei Menschen mit Wasserangst einmal ein Vorfahre ertrunken sei und die Angst in den Genen weitergegeben würde. Ich habe es damals nicht geglaubt, jedoch später mehrfach die Kügelchen erfolgreich eingesetzt, da es sonst keine schnell wirksame Therapie gibt.

 

Alles Gute und freundlichen Gruß.