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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Tag, meine Tochter wird jetzt 28 Monate alt. An und

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Tochter wird jetzt 28 Monate alt. An und für sich ist sie recht pflegeleicht, wenn ich sie mit anderen Kindern in dem Alter vergleiche. In der Spielgruppe meinten die Erzieherinnen letztens in einem Gespräch, bei meiner Tochter sei alles "vollkommen altersgerecht und normal".

Meine Sorge ist folgende: Meine Tochter will partout nicht alleine essen, und mag auch nicht so recht Treppen steigen. Eigentlich kann sie es, aber sie hat meist keine Lust zu beidem dieser Dinge. Wenn sie z.B. etwas essen soll was sie gerne mag, klappt es mit Löffel und Gabel sehr gut: Bratwurst, Apfelmuss, Pommes oder Kartoffeln, ihr Lieblingsdessert...sogar einzelne Erbsen kann sie dann alleine aufpieken. Aber es gibt Tage, da isst sie nur 3 Happen und mag dann nicht mehr, dann bekomme ich etwas Angst und füttere sie...das ist vielleicht genau der Fehler, aber ich denke mir dann mit 3 Happen kann doch niemand satt sein. Was für Tipps können Sie mir geben? Mit dem Treppensteigen ist es so, wir wohnen im 3. Stock und haben auch eine recht "kriminelle" Treppe (glatte Marmor-Wendeltreppe), die nun vielleicht nicht so für Kinder geeignet ist. Trotzdem gibt es Tage, da läuft sie am Treppengeländer alleine rauf und runter, an anderen Tagen setzt sie sich auf die Stufen und will getragen werden.
Dann mit dem Laufen: sie hat mit ca. 14 Monaten angefangen zu laufen. Wenn man sie an der Hand nimmt, denkt ein Aussenstehder das Kind könne keine 3 Schritte alleine laufen, so tapsig läuft sie dann. Aber sobald man sie loslässt und sie "frei" laufen kann, ist sie auf und davon und man kommt nicht mehr hinterher.
Ich habe auch die Erzieherinnen in der Spielgruppe auf das Thema alleine Essen angesprochen, die meinten ach das kommt schon noch, das darf man nicht so eng sehen, es gäbe noch 3 oder 4-jährige die alles mit den Fingern essen.
Wie sehen Sie das, und welche Tipps haben Sie für uns?
LG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen !

Sie sind verunsichert, weil Sie sich Sorgen um ihre Tochter machen. Das ist total verständlich, aber unbegründet.

Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit in der Entwicklung von Fertigkeiten. Wichtig ist nicht der Zeitpunkt, zu dem sie erstmals auftreten. Sondern eher die Entwicklung AN SICH, d.h. die sog. Meilensteine der Entwicklung müssen überhaupt erreicht werden.

Beim Lesen fällt mir nun auf, dass SIE selber Angst haben. Das ist für das Lernen von neuen Fähigkeiten bzw. Selbstständigkeitsentwicklung des Kindes nicht so optimal. Die Kinder brauchen eine Atmosphäre, in der sie angstfrei neue Sachen ausprobieren (und erstmal damit "auf die Nase fallen"). Also Versuch und Irrtum über etliche Wiederholungen, bis es klappt. Wenn sie aber spüren, dass Mama Angst hat oder aber es schnell abgebrochen wird, können sie schlechter Lernen. Sie werden sich auch ängstlich verhalten bzw. immer wieder "schauen", ob die Mama wieder Angst zeigt.

Für diese Annahme spricht ein wenig, dass das Kind im Kindergarten nicht weiter auffällig ist.

Vielleicht könnten sie sich in einer Erziehungsberatung einige Tips im Umgang mit ihrer eigenen Unsicherheit holen ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
ja das stimmt wohl, dass ICH Angst habe...meine Tochter hat gestern abend im Restaurant alleine gegessen. Ein 1/4 Brötchen und 12 Nudeln (hab sie extra gezählt). Heute Mittag: 4 Löffel Einftopf, und einen halben Becher Obstkompott als Nachtisch. Hätte ich sie gefüttert, hätte sie einen ganzen Teller Eintopf gegessen und den Becher ganz. Und das freiwillig, also Sie dürfen nicht denken ich würde sie zwingen, denn das hat man mit mir gemacht als Kind und das hängt mir heute noch nach. D.H. wenn sie alleine isst, isst sie nicht mal die Hälfte von dem was sie sonst essen würde, und ich habe Angst dass das einfach nicht genug ist, zumal sie gerade mal 12kg wiegt bei einer Grösse von 89cm.
LG
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kinder spüren die Angst der Eltern. Ich kenne das bei meinem eigenen Sohn (bzw. beiden Söhnen). Verhungern tun die Kinder aber nicht. Der Kinderarzt überprüft dies ja anhand der sog. Percentilen, d.h Wachstumskurven, die dem Alter und der Grösse / Gewicht angepasst sind.

Ich arbeite selber in einer Essstörungsklinik auch mit Kindern. Daher bin ich da eigentlich obervorsichtig. Aber dieses merkwürdige "Essverhalten" ist für Kids völlig normal. Ich wundere mich auch immer, wie mein grosser überhaupt seine Energie bekommt. Vom Essen und Trinken ganz sicher nicht. Dafür isst er zu wenig.

Es ist wirklich so : Je weniger Angst und Sorgen sie sich machen, desto mehr isst ihr Kind

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