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Dr. Duncan Klein
Dr. Duncan Klein, Facharzt für Kinderheilkunde
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 155
Erfahrung:  Tätigkeit im Bereich der Pädiatrie, Adoleszentenmedizin, Neonatologie, Kinderorthopädie
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Dr. Duncan Klein ist jetzt online.

Liebe rzte, mein Sohn - 8 Monate alt, hatte das Kiss-Syndrom.

Kundenfrage

Liebe Ärzte,
mein Sohn - 8 Monate alt, hatte das Kiss-Syndrom. Aus dieser Zeit stammt auch sein platter Hinterkopf. Er wechselt zwar beim Schlafe die Seiten, liegt aber auch noch immer sehr gerne auf dem Hinterkopf. Gibt es noch medizinische Möglichkeiten, dass sich sein Kopf normalisiert? Wenn ja, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einen Rat geben könnten, was ich dagegen tun kann.
Da ich noch nicht weiß, wie diese Seite hier funktioniert, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir unter der e-mail-adresse:[email protected] antworten.
Vielen Dank vorab!
Mit freundlichen Grüßen
Mandy Wartenberg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Dr. Duncan Klein hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und vielen Dank für Ihre Frage!
die sogenannte Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung ist nicht unbedingt eine wissenschaftlich anerkannte Diagnose bei Schulmedizinern, auch wenn sie immer wieder propagiert wird. Sicher ist, dass durch dieses "Syndrom" die Gefahr einer bleibenden Kopfasymetrie nicht mehr erhöht wird, als durch einen klassischen Schiefhals oder die Rückenlage im Schlaf, die bei Säuglingen zur Prophylaxe des plötzlichen Kindstodes empfohlen wird. Lediglich bei Kindern mit einer Halbseitenlähmung kann es zu bleibenden Kopfverformungen kommen. Sobald die Kinder vermehrt sitzen, krabbeln und dann letzendlich laufen, ist die klassische Asymetrie (platter Hinterkopf, sog. sekundärer Plagiocephalus) fast immer vollständig rückläufig. Falls tatsächlich ein primärer Plagiocephalus, also eine Störung des knöchernen Schädelwachstums vorliegen sollte, kann bei fortschreitender Asymetrie des Kopfes später mal eine Operation nötig sein, dies kommt aber nur in den allerseltensten Fällen vor!
Die Helmtherapie muss bereits im 6. Monat begonnen werden, dies wäre jetzt zu spät, falls sie bisher nicht damit begonnen haben, ausserdem ist der Nutzen umstritten, insbesonderes da es sich um eine sehr teure Therapie handelt.
Falls es sich eher um einen Haltungs- bzw. Schiefhalsbedingten Plagiocephalus bei ihrem Sohn handelt, sollten Sie unbedingt mit ihrem Kinderarzt eine Physiotherapie und die ausnahmsweise Einführung der Bauchlage im Schlaf diskutieren, er kann ihnen auch eine ensprechende Verordung für Physiotherapie ausstellen.
Generell kann ich sie beruhigen, in den meisten Fällen ist die Asymetrie (insofern es nicht eine familiäre, genetische Angelegenheit ist

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) bis zum Ende des 2. Lebensjahres vollständig regredient.
Ich praktiziere in der Schweiz, leider kann ich ihnen keine Kollegen in ihrer Nähe empfehlen.

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Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter, alles Gute!
Dr. Duncan Klein und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX für die Ihre schnelle Antwort.
Damit ich Sie richtig verstehe, der platte Hinterkopf regeneriert sich von allein und wird bis zum 2. Lebensjahr schön rund und normal aussehen, sofern bei meinem Kind die Blockaden in der Wirbelsäule und im Hüftgelenk vollständig entfernt sind. (Wir befanden uns bis zum 5. Monat in entsprechender Behandlung und es sieht bisher ganz gut aus, was ich erkennen kann - auch mit spezielle Übungen lt. Physiotherapeuth hat der Kleine keine Probleme mehr - Fazit: das Problem der Asymetrie gibt es nicht mehr - Gott sei Dank!)
Meinen Sie, dass ich ein spezielles Kissen, ich glaube es heißt "Dorm", mir nicht zu legen brauch? Kann ich persönlich gar nichts weiter förderliches tun und muß einfach nur abwarten? Sie wissen ja, bei einem Jungen mit kurzen Haaren sieht ein platter Hinterkopf nicht gerade so schön aus

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Bitte entschuldigen Sie meine Akribität - ich habe leider schon so viel mit meinem kleinen Schatz durchgemacht, dass ich auf "Nummer sicher" gehen möchte

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Vielen Dank nochmal!
Liebe Grüße
Mandy Wartenberg
Experte:  Dr. Duncan Klein hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, wie gesagt, vorausgesetzt, es ist nicht eine genetische "Veranlagung" z.B. familiär vererbt, oder eine krankhafte Störung des Schädelnahtwachstums (macht normalerweise andere Deformitäten des Kopfes als von ihnen beschrieben), wird sich der Kopf zu 99% normalisieren, vorausgesetzt ihr Sohn entwickelt sich alterentsprechend normal mit Sitzen, Krabbeln, Laufen usw.
Die Investition des Kissens würde ich mir sparen und lieber eine hübsche Mütze kaufen, bis der Kopf sich "ausgewachsen" hat.

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Und falls sie zu den 1% gehören sollten, bei denen der Hinterkopf flach bleibt, würde mich das auch nicht in eine Tragödie stürzen, wenn mein Sohn sonst gesund und munter ist...

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