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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Mein Sohn ist 13 Jahre alt und nimmt seit dem 23.12 wegen eines

Kundenfrage

Mein Sohn ist 13 Jahre alt und nimmt seit dem 23.12 wegen eines Streptokokkeninfektes Cephaclor ein. Gestern abend bekam er Juckreiz; an den Stellen, an denen er sich gekratzt hatte, war die Haut gerötet, einzelne kleine Quaddeln waren zu sehen. Heute morgen ist er beschwerdefrei.
Vor ca. 3-4 Wochen hatte er bereits einen Streptokokkeninfekt, der auch mit Cephaclor behandelt wurde ( 10 Tage lang). 3 Tage nach dem Ende der Therapie hatte er ebenfalls die o.a. Symptome, diese hielten 2 Tage an.
Er hat eine nicht gesicherte Penicillinallergie und einmal mit Ausschlag (nicht juckend ) auf Erythromycin reagiert. Er hat in den letzten Jahren bereits mehrmals (ca 5mal) Cephaclor erhalten und gut vertragen.
Ich habe jetzt Bedenken, ihm weiter das Medikament zu geben, da ich eine stärkere allergische Reaktion befürchte. Soll ich Cephaclor weiter geben, es absetzen bis am Montag der Kinderarzt erreichbar ist oder die Kinderklinik aufsuchen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Eigentlich halte ich eine allergische Reaktion für sehr unwahrscheinlich. Es gibt zwar Spätallergien, d.h. verspätet auftretende Reaktionen. Aber er ist ja länger vorbehandelt gewesen.

Typisch für Arzneimittelallergien wären entweder ein sehr feinfleckiges Exanthem (Rötung) mehr oder weniger am ganzen Körper oder aber eher so münzenförmige Rötungen. Natürlich gibt es aber auch alle anderen Varianten.

Juckreiz kann ja auch im Rahmen des ursprünglichen Infektes auftreten, was ich persönlich derzeit für wahrscheinlicher hate. Natürlich folgt auch auf das Kratzen eine Rötung an der Kratzstelle.

Eigentlich sollte keine verstärkte allergische Reaktion auftreten, so dass ich zur Weitereinnahme raten würde. Sollte eine Verschlechterung eintreten, ein stark beschleunigter Puls bzw. sonstige Veränderungen könnten sie dann immer noch die Kinderklinik aufsuchen. Absetzen würde ich das Cephalor angesichts der Vorgeschichte eher nicht.