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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20jährige Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin, innere Medizin sowie Homöopathie
50673792
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Bergmann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage bzw.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage bzw. ein Problem mit dem Essverhalten meiner zweijährigen Tochter. Meine Tochter Amelie ist 2 1/4 Jahre alt und wiegt 15,7 kg. Ich weiss dass sie an der oberen Gewichtsmarke liegt und leicht übergewichtig ist. Trotzdem - oder deshalb- haben wir massive Schwierigkeiten mit dem Essen. Sie aktzeptiert nur sehr wenige Nahrungsmittel und es wird derzeit fast täglich schlimmer. Sie isst sehr gerne Wurst, Reis, Fisch, Ei und Nudeln. Brot geht nur mit viel Belag darauf und als Gemüse isst sie nur noch Brokkoli und Gurke. Mit großer Überzeugung isst sie dann noch Bananen. Alles andere Obst und Gemüse lehnt sie kategorisch ab, egal in welcher Form der Zubereitung man es versucht. Sie mag auch keine Milchprodukte, keine Soße, seit Neuestem auch kein Fleisch mehr und keine Süßigkeiten. Damit sie wenigstens ein bisschen Milch abbekommt, löffele ich ihr morgends eine Tasse Milch. Die akzeptiert sie dann so leidlich. Selber trinken würde sie es nie. Mein eigentliches Problem ist aber ein anderes. Sie hat einen sehr sehr ausgeprägten Würgereiz. Egal was ich ihr morgends zum Frühstück gebe würgt sie und alle 2-3 Tage spuckt sie dann ihr Essen wieder aus. Ich habe schon alles mögliche an Essen probiert. Entweder ihr rutscht ein Krümel in den Hals und sie würgt und spuckt dann alles wieder aus, oder sie spuckt aus mir unerklärlichen Gründen das Essen wieder aus. Bisher war dies nur morgends so und ich habe mich irgendwie daran gewöhnt. Vor zwei Wochen hat sie jetzt aber plötzlich angefangen auch beim Mittagessen plötzlich zu würgen und zu spucken. Auch Gerichte, die sie früher gerne gegessen hat. Aus dem nichts würgt und spuckt sie dann alles aus, kann dann aber meistens gleich danach wieder weiter essen. Letzte Woche hatte sie 2 Tage lang einen Magen-Darm Infekt. Nach zwei Tagen war alles vorbei, doch seitdem ist es noch schlimmer geworden mit der Würgerei. Sobald sie ein Lebensmittel nicht essen will oder mag würgt und spuckt sie sofort. Ich habe dies bereits öfter beim Kinderarzt angesprochen, musste mir jedoch immer den Kommentar anhören, dass sie ja sowieso soviel wiegt und das dann ja alles nicht so schlimm ist. Darum geht es mir aber gar nicht. Mich beunruhigt und ärgert es nur so, dass sie so schnell würgt und sofort spuckt, wenn sie das Essen nicht will. Als Beispiel, am Sonntag haben wir Würtschen gegrillt, die sie bisher sehr gerne mochte. Sie hat ein Ministück probiert, sofort gewürgt und die Würstchen nicht mehr angefasst. Man sah ihr an, dass es ihr schlecht ist. Sie hat dann noch 3 Gabeln Reis gegessen und war nicht mehr zu mehr essen bewegen. Als ich sie dann eine halbe Stunde später zum Mittagschlaf hinlegen wollte, hat sie plötzilch nach Reis verlangt und dann einen kleinen Teller gegessen.
Kann es normal sein, dass Kinder sofort würgen, wenn sie ein Essen nicht wollen ? Haben Sie eine Erklärung für das morgendliche Würgen und teilweise auch spucken ? Haben Sie ev. einen Tipp, wie ich das Würgen verhindern kann ?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo und guten Tag,

 

bevor man bei dem beschriebenen Würgen eine psychische Ursache annehmen möchte, z.B. durch das Ablehnen von Speisen, weil sie subjektiv nicht schmecken, muss man organisch alle möglichen Ursachen ausschließen.

 

Zunächst sollte ein HNO-Arzt die Verhältnisse im Rachenbereich inspizieren, um eventuelle Entzündungen oder anatomische Besonderheiten auszuschließen.

 

Der HNO-Arzt kann mittels eines kleinen Spiegels, den er in den Rachen hält, sehr gut beurteilen, was der Kinderarzt von vorne nicht sehen kann!

 

Es können z.B. die Rachenmandel stark vergrößert sein, die Mandeln stark vergrößert sein, es kann auch eine Pilzinfektion im Rachen und Speiseröhrenbereich vorliegen,...all dies kann Würgereiz auslösen und sollte - falls vorhanden - auch behandelt werden.

 

Sie beschreiben das Gewicht Ihres Kindes als grenzwertig, den Geschmack als wechselnd, aber auch ein morgendliches Würgen.

 

Hier ist nicht so sehr das Problem, wie man das würgen abstellen kann, sondern vielmehr, warum Ihr Kind würgt.

 

Wenn Sie beim HNO keine Ursache finden, wäre - dies ist nicht häufig, darf man aber nicht übersehen - auch eine zentrale Ursache denkbar, d.h., man würde ein EEG empfehlen, um mögliche Raumforderungen im Hirn frühestmöglich zu erkennen bzw. auszuschließen.

 

Es gibt Menschen, die schneller aus Reflex würgen als andere, aber diese Diagnose stellt sich erst, wenn alles andere ausgeschlossen ist.

 

Dagegen hilft in 30% der Fälle das homöopathische Mittel Spongia D 3 oder D4 2 x täglich 5 Kügelchen in Teelöffel Wasser.

 

Schulmedizinisch gibt es meiner Kenntnis nach nichts vergleichbares.

 

Die Nahrungsauswahl nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten bei drohendem Übergewicht dürfte bei Ihnen erst dann wieder eine Rolle spielen, wenn das Würgen abgeklärt ist. Dann empfiehlt sich, Zucker und Fett einzuschränken und den Obst- und gemüseanteil zu erhöhen, aber das haben Sie ja vermutlich auch schon probiert.

 

Alles Gute und freundlichen Gruß.

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