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Dr. Duncan Klein
Dr. Duncan Klein, Facharzt für Kinderheilkunde
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 155
Erfahrung:  Tätigkeit im Bereich der Pädiatrie, Adoleszentenmedizin, Neonatologie, Kinderorthopädie
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Dr. Duncan Klein ist jetzt online.

Hallo, ich habe wohl auch zu wenig milch und m chte gerne voll

Kundenfrage

Hallo, ich habe wohl auch zu wenig milch und möchte gerne voll stillen. mein sohn ist sechs wochen alt. er ist am 7.7. geboren. zwei wochen früher als geplant. meine millch kam erst am siebten tag und auch sehr wenig. ich habe dann im krankenhaus als er über zehn prozent abgenommen hatte zusatznahrung bekommen. das hat mich schon frustriert gemacht. mittlerweile bekommt er leider schon 300ml davon. da ich nach langem schrein aufgebe und ihm ne flasche mache. habe ich denn noch charcen das die milch mehr wird? habe auch ne tolle milchpumpe hier (medel,a).leider komm ich zu selten dazu, bin auch alleinerziehend und das mit dem sterilisieren dauert immer und ich muss ja auch noch schlafen und so. mich macht das echt traurig. und ich hoffe es gibt noch einen weg. aber ihn ewig schreien lassen kann ich nicht.
er trinkt gerne an der Brust ....aber er wird nicht satt davon. ab und zu scheint es ihm zu reichen....aber öfter muss ich die flasche nachreichen...ein teufelskreis....wegen dem erbärmlichen schreien...ich kann nicht länger als ne halbe h hart bleiben...da ich ja weiss erhat hunger....mensch...
meine hebamme sagt immer ich hab genug milch das klappt schon noch....aber ich zweifel jeden tag mehr dran....
heute habe ich ihm um neun uhr 100 ml gegeben und erst heut abend um neun wieder ne flasche....er war tagsüber mit der brust zufrieden...vllt hatter aber auch einfach nicht so hunger...ich weiss es nicht....ich bin ziemlich verwirrt und weiß gerade nicht weiter.... ich halte sehr wenig von zufütter und bin bereit einiges zu unternehmen....
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Dr. Duncan Klein hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und vielen Dank für Ihre Frage!
Sicher eine schwierige Situation. Dass Sie sich so sehr selbst unter Druck setzen, ist für die Milchbildung und das Trinken absolut kontraproduktiv. Jeder Stress oder Ärger kann zu einer Verminderung der Milchproduktion führen.
Sie sollten sich nicht zu sehr unter Druck setzen und dass machen, was möglich ist.
Mein Vorschlag: Entspannen soweit möglich, viel trinken, auch z.B. Stilltee, das regt die Milchproduktion an, ausgewogene, eiweissreiche Ernährung (ihre Hebamme kann ihnen sicher noch ein paar Tips geben).
Stillen: nicht länger als 10min am Stück, nicht zu oft, halten Sie wenn möglich 3-4h Pause ein. Nach dem Stillen Flasche nachgeben, bis ihr Sohn richtig satt ist. Dann den Rest abpumpen und für die nächste Mahlzeit zurückstellen. Pumpen sie wirklich zu jeder Mahlzeit ab, das regt die Milchproduktion am besten an.
Falls die abgepumpte Milch nicht reicht, kann man auch sehr gut zusätzlich Fertigmilch dazugeben. Nicht zu häufig ansetzen, Kind und Mutter brauchen die Ruhephasen zwischen den Mahlzeiten!
Damit haben Sie generell ihren Sohn soweit möglich mit Muttermilch ernährt via Brust und Schoppen, und damit alle Vorteile einer Brusternährung inkl. Allergie- und Infektionsschutz.
Dies ist meiner Meinung nach die einzige Chance, einen ausreichenden Milchfluss auszulösen, daher lieber Zufüttern, als wenn die Muttermilch irgendwann ganz versiegt.
Ich hoffe, dies hilft ihnen weiter, viel Erfolg!