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privatpraxis
privatpraxis, Ärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre privatärztl. Erfahrung in eigener Praxis mit großem Kinderanteil; Schwerpunkt Homöopathie
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privatpraxis ist jetzt online.

Betreff vergr erte Rachenmandel bei unserer 4,5j hrigen

Kundenfrage

Betreff : vergrößerte Rachenmandel bei unserer 4,5jährigen Tochter,
Hallo,
ich würde gerne die Meinung von Frau Dr. Teubner zu o.g. Thema wissen. Unser Kinderarzt meint, sie hätte zu selten eine Mittelohrentzündung, um die Rachenmandeln entfernen zu müssen. Der HNO sieht das anders. Gibt es eine alternative zum Antibiotikum, um die Mittelohrentzündung zu behandel? Und welche Schäden, oder Folgen müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir der OP nicht zustimmen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX!!!
Es grüßt Sie
Angela K.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und guten Tag,

prinzipiell sind unsere Rachenmandeln ein sehr wichtiges Immun"organ" und man ist heutzutage mit der Entfernung nicht mehr so forsch, wie noch vor 30 / 40 Jahren.

Nur wenn diese nicht nur stark vergrößert, sondern auch chronisch eitrig und stark gefurcht sind, kann das mögliche Risiko z.B. einer Bakterienstreuung zum Herzen größer sein, als das Risiko der Operation und das Fehlen dieser "Filterorgane" bei späteren Infektionen im Kopfbereich. Wie Sie sehen beinhaltet sowohl die OP, alsauch das Behalten ein gewisses Risiko, wie übrigens die Tatsache des Lebens selbst ja auch.

Mit Homöopathie kommt man im Allgemeinen bei Mittelohrentzündungen und Mandelentzündungen gut bis sehr gut zurecht.

Wenn Ihre Tochter zur Zeit eine Mittelohrentzündung hat, suchen Sie einen erfahrenen Homöopathen in Ihrer Nähe auf; da machen Sie gar nichts falsch, weil in dieser Zeit eine Mandelop sowieso nicht in Betracht kommt.
Aus der Entfernung ist schwerlich ein hom. Rat zu geben, denn hierzu müsste ein ganzer Fragenkatalog zuvor von Ihnen beantwortet werden.
Bei Interesse an einer mit Risiko einer Fehlentscheidung behafteten hom. Empfehlung stellen Sie diese Frage dann neu unter genauer Schilderung der Symptomatik, der Modalitäten (was verschlechtert, bessert?, der Vorgeschichte (antibiot. Behandlungen?)
des Temperaments Ihrer Tochter, der erfolgten Impfungen, dem Zeitpunkt des erstmaligen Auftretens und der damit im Zusammenhang stehen könnenden Umstände.

Alles Gute für Ihre Tochter und die besorgte Mutter