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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 6049
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, ich bewohne einen alten Anbau zum Haupthaus, zusammen

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich bewohne einen alten Anbau zum Haupthaus, zusammen mit einem anderen Mieter.
Das gesamte Anwesen (Haupthaus + Anbau) ist jetzt verkauft worden.
Vom neuen Eigentümer haben wir jetzt die Eigenbedarfskündigung erhalten.
Von unseren Nachbarn haben wir nun erfahren (diese verkehren privat mit dem alten Eigentümer des Hauses), dass diese daher wüssten, dass der neue Eigentümer ein Immobilienmakler ist und den Altbau , in dem die Wohnungen von uns Mieter sind, abgerissen werden soll und an gleicher Stelle ein neues Einfamilienhaus entstehen soll.
Davon steht allerdings nichts in der Eigenbedarfskündigung.
Jetzt meine Frage an Sie, ( die Sache mit dem Abriss können sich meine Nachbarn ja nun wirklich nicht aus dem Finger gesogen haben, zumal diese mit dem Verkäufer des Hauses verkehren, und höchstwahrscheinlich von diesem diese Information haben ).
kann ich aufgrund dieser Aussage , bzw. Information, die ja mündlich ist von unseren Nachbarn, rechtlich gegen die Eigenbedarfskündigung vorgehen ?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Theoretisch ja. Denn die Eigenbedarfskündigung muss für Ihre Wirksamkeit den wahren Grund der späteren Eigenbedarfsnutzung ausweisen. Ansonsten ist die Kündigung unwirksam sein.

Welche Aussage Ihre Nachbarn jedoch letztlich vor Gericht machen und ob deren Angaben korrekt sind, ist fraglich. Dies wäre Ihr Kosten- und Prozessrisiko.

Stellt sich später heraus, dass die Eigenbedarfskündigung auf Grundlage falscher Behauptungen vorgenommen worden ist, macht sich der Kündigende schadensersatzpflichtig.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.