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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 6564
Erfahrung:  Bearbeitung einer Vielzahl von Insolvenzen
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ragrass ist jetzt online.

Folgender Sachverhalt: Ich lebe seit 4 Wochen von meinem

Beantwortete Frage:

Folgender Sachverhalt:Ich lebe seit 4 Wochen von meinem Ehemann getrennt.
Es wird beabsichtigt eine Trennungs und Scheidungsfolgenvereinbarung beim Notar zu machen.
Eheleute lebten bis dato im Güterstand der Zugewinngemeinschaft.
Beim Notar wird künftig Gütertrennung vereinbart.
Auf dem Konto der Ehefrau (also auf meinem Konto) befindet sich eine größere Summe Geld. Dieses Geld hat mein Mann von der Berufsgenossenschaft als Kapitalabfindung wegen eines erlittenen Arbeitsunfalls bekommen.Mein Mann hat mit mir vereinbart dass ich das Geld auf meinem Konto „behalten“ kann. (Als eine Art Zugewinnausgleich)Beim Notar soll deshalb vereinbart werden dass kein zugewinnausgleich erfolgt, sondern jeder Ehepartner das Geld hat, was er auf seinem Konto hat.Da mein Mann in der Vergangenheit nicht gut mit Geld umgehen konnte und ich sorge habe dass er evtl demnächst in die Privatinsolvenz geht, frage ich mich jetzt ob ein Insolvenzverwalter das Geld auf meinem Konto zurück fordern kann ???
Obwohl wir uns einigten und alles notariell beurkundet wurde. (Aber es ist ja ursprünglich das Geld meines Mannes gewesen aus der Abfindung der Unfallrente.)Ich muss ja auch meine Zukunft planen und habe vor einen Teil des Geldes auf meinem Konto zum Kauf einer Immobilie zu nutzen.
Es wäre schlecht falls mein Noch-Mann in privatinsolvenz geht, wenn ich das Geld dann zurück geben müsste.Kann mir das passieren dass ein möglicher Insolvenzverwalter das Geld bei mir zurück fordert? (Trotz Trennung und Notarvertrag?)
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

was schätzen Sie, welcher zeitraum zwischen der "Übertragung" und der Privatinsolvenz liegen könnte ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also mein Mann wird das mit Sicherheit nicht sofort machen.
Aber falls er seine Finanzen in Zukunft nicht geregelt bekommt, kann ich mir vorstellen dass er sich vielleicht in 2-3 Jahren dazu durchringt, die Privatinsolvenz anzustreben.Spielt der Zeitraum denn eine Rolle?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich möchte noch erwähnen dass ihm auch daran gelegen ist, dass er mich und vor allem die Zukunft der Kinder nicht „ruiniert“.
Wenn es Möglichkeiten gibt dass er dies beeinflussen kann, dann wird er dies sicher auch tun. Sollte / könnte er auf gewisse Dinge achten, falls er in Insolvenz geht.
Man „muss“ ja nicht in Insolvenz sondern kann dies ja sicher auch selbst beeinflussen wann der „richtige“ bzw „beste / sicherste“ Zeitpunkt dafür ist.
Oder ?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Wenn ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass Verfügungen des Schuldners, die dieser in den letzten 10 Jahren vor Eröffnung vorgenommen hat, angefochten werden. Dies kommt dann zum Tragen,wenn eine vorsätzliche Schädigung angenommen wird (§ 133 InSO), also wenn Vermögen unentgeltlich z.B. auf den Ehegatten oder die Kinder übertragen wird. Solange die Zahlung in Erfüllung einer Verbindlichkeit, z.B. Zugewinnanspruch, erfolgt, kann eine Anfechtung nur erfolgen, wenn diese Zahlung nicht länger als 3 Monate zurückliegt.

Also: schuldet Ihr Mann den bezahlten Betrag, gibt es mit der Insolvenz kein Problem !

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung derAntwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontaktauf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wir haben den Zugewinnanspruch nicht wirklich ausrechnen lassen, sondern einfach die aktuelle Situation zugrunde gelegt und die Aufteilung untereinander besprochen und eine Einigkeit über das jetzt vorhandene gefunden.
Spielt das eine Rolle ?
(Es bestünde ja die Möglichkeit dass ich nach der Berechnung evtl gar nicht den Anspruch auf die genannte Summe habe.)Und wäre es besser wenn wir in der Scheidungsfolgevereinbarung dann die Summe X die mein Mann mir zugesteht nennen oder ist es ausreichend wenn man sagt das Guthaben der Konten steht künftig dem Kontoinhaber zu und damit ist der Zugewinnausgleich als „erledigt“ anzusehen?Ich suche eine Lösung wie wir es am besten regeln können per Notarvertrag und ich nicht hinterher Angst haben muss...
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das kann eine ERolle spielen. Erhalten Sie nämlich mehr, als Ihnen rechtlich zustehen, ist juristisch eine Schenkung gegeben, die dann angefochten werden kann.

Am besten wäre es, den Zugewinn auszurechnen und nur diesem Betrag zu zahlen. dann kann nichts schief gehen.
Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gibt es Pronleme mit der Bewertung ? Bitte sind Sie so fair und teilen uns mit, ob die Antworten Ihnen hilfreich waren. Honorieren Sie bitte meine Arbeit für Sie !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich darf erneut an Ihre Fairness appelieren und Sie um bewertung bitten. Sie haben umfangreiche Antworten erhalten, bleiben Sie so freundlich und honorieren Sie OHNE Extrakosten !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.