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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Hallo Herr Schroeter, ich habe an den Insolvenzverwaltern

Beantwortete Frage:

Hallo Herr Schroeter,ich habe an den Insolvenzverwaltern geschrieben, dass ich bereit wäre, die Hälfte zurückzubezahlen. Er hat mir jetzt mitgeteilt, dass er damit nicht einverstanden ist und Mandat zur ggf. gerichtlichen Geltendmachung des Anspruchs erteilen wird.
Was soll ich machen?
Danke.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Sie dürfen keinen Vergleichsbetrag anbeiten, sondern nur Ihre Mutter, die sich vertreten lassen kann.

2. Aufgrund der Ablehnung gilt es den Insolvenzverwalter zu überzeugen, dass bei Ihrer Mutter tatsächlich kein Vermögen und pfändbares Einkommen vorhanden ist. Dies kann durch eine Einkommens- und Vermögensauskunft erfolgen. Aus meiner Sicht war der Vergleichsbetrag etwas hoch gegriffen, so dass der Insolvenzverwalter vermutet, dass auch mehr zu realisieren ist.

3. Ich würde zunächst die Vergleichsverhandlungen abbrechen und anwaltliche Unterstützung hinzuziehen. Im Nachgang können die Verhandlung ggfs. auch vor Gericht wieder aufgenommen werden. Hierfür stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihre Frage beantworten.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf die Sterne untermeiner Antwort klicken).

Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sienoch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten")bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo Herr Schroeter,leider haben Sie mich mit jemand anderem verwechselt. Ich bin die Steuerberaterin, von der der Insolvenzverwalter vereinnahmtes Honorar zurück haben möchte.
Danke.
Mit freundlichen GrüßenChristine Hatzelmann
Experte:  hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für die Rückmeldung und Klarstellung.

Vergleichsverhandlungen wären danach zunächst gescheitert. Eine gerichtliche Klärung ist für beide Seiten mit einem aus meiner Sicht hälftigen Prozessrisiko verbunden, wobei der Insolvenzverwalter die anfallenden Kosten aus der Insolvenzmasse zahlt.

Soweit vor Gericht ein Vergleich geschlossen würde, ist zu beachten, dass hier weitere Kosten anfallen, die einen Vergleich unwirtschaftlich machen können.

Insoweit wäre eine Möglichkeit den geltend gemachten Betrag zu akzeptieren, wenn mit einer Quotenzahlung aus der Insolvenzmasse zu rechnen ist. Wäre mit einer Quote von ca. 40 % zu rechnen, was hoch ist, würden Sie aus der Insolvenzmasse auf Ihre gesamte Forderung einen entsprechenden Rückfluss erhalten.

Insoweit sollten Sie vorab bei dem Insolvenzverwalter klären, ob und in welcher Höhe mit einer Insolvenzquote zu rechnen ist.

Sollte die Quote nahe 0,- sein, wäre aus meiner Sicht eine gerchtliche Klärung zu erwägen.

Ichhoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Füreine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne untermeiner Antwort anklicken).

Viele Grüße

RASchroeter und 2 weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.