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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich zusammen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befinde mich zusammen mit meiner Frau in der Privatinsolven z. Zur Pfändungsfreigrenze meine Frau wird unsere gemeinsame, minderjährige, zur Schule gehende Tochter gerechnet.
Bei mir nicht? Ist das korrekt? Kann ich meine Tochter eintragen lassen? Wenn ja wo und wie?
Mit freundlichen Grüßen ***** *****
Frank Stenzel
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.
RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Der Pfändungsfreibetrag beträgt EUR 1.659,99 je Ehegatte. Unabhängig von dem jeweiligen Einkommen sind die Ehegatten sich gegenüber zum Unterhalt verpflichtet. Gleiches gilt auch für den Unterhalt gegenüber Ihrer Tochter.

2. D.h. zunächst ist bei Ihnen beiden der volle Freibetrag anzusetzen. Erst wenn durch das Insolvenzgericht festgestellt wird, dass der jeweils andere Ehepartner nicht unterhaltsbedürftig ist und der Unterhalt gegenüber der Tochter nur einmal zu berücksichtigen ist, greifen geringere Pfändungsfreibeträge. Dies muss durch Beschluss des Insolvenzgerichtes festgestellt werden.

3. Solange es keinen Beschluss des Insolvenzgerichtes über die Höhe der Pfändungsfreigrenzen gibt, greifen die gesetzlichen Pfändungsfreigrenzen von EUR 1.659,99 für jeden Ehegatten. Daher müßte die Pfändungsfreigrenze von Ihnen genauso hoch sein, wie der Ihrer Frau.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

JACUSTOMER-1ihzcrpk- :

Sehr geehrter Herr Schroeter,

JACUSTOMER-1ihzcrpk- :

die eigentliche Frage ist unbeantwortet. Meine Frau hat unsere gemeinsame Tochter mit in die der Pfändungsfreigrenze und ich nicht. Liegt dass daran dass ich kein P-Konto führe? Kann ich meine Tochter noch nachtragen lassen? Wenn ja wo und wie?

JACUSTOMER-1ihzcrpk- :

Grüße Frank Stenzel

RASchroeter :

Vielen Dank für den Hinweis. Wahrscheinlich hat Ihre Frau sich den Kinderfreibetrag in der elektronischen Lohnsteuer eintragen lassen. Daher erhält Ihre Frau auch den vollen Freibetrag. Sie können dies ändern in dem sich auf ihre Lohnsteuerkarte ebenfalls einen Kinderfreibetrag eintragen lassen. Sie und Ihre Frau können sich den Freibetrag jeweils mit 0.5 aufteilen. Dann müsste auch der Unterhalt für Ihre Tochter entsprechend Berücksichtigung finden. Ein P Konto hat herauf keinen Einfluss und ist wenn das Insolvenzverfahren bereits eröffnet wurde auch nicht mehr erforderlich.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Viele Grüße


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