So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 94
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Gegen mich wurde Antrag zur Eröffnung des Insolventverfahrens

Kundenfrage

Gegen mich wurde Antrag zur Eröffnung des Insolventverfahrens gestellt. Das Amtsgericht hat den Antrag für zulässig erklärt und einem Gutachter zur Prüfung vorgelegt, ob Masse etc. gegeben ist. Zuvor hatte ich Gelegenheit zur Stellungnahme. Ich teilte dem Gericht mit, dass keine Forderungsinhaberschaft vorliegend ist, auch weil diese nicht an den Antragsteller abgetreten wurde (es wird aus einem KFB, der Honorarnote des Prozessbevollmächtigten der Gläubigerin vollstreckt durch einen Angestellten der Gläubigerin). Es mangelt an der Vollmachtserteilung der Gläubigerin an den Angestellten und an der Abtretungserklärung des Prozessbevollmächtigten an die Gläubigern, um aus dem KFB vollstrecken zu können. Des Weiteren führte ich an, dass ggf. eine Zahlung mit schuldbefreiender Wirkung in vorliegender Form nicht geleistet werden kann. Dann habe ich bestritten, dass der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit anhand der abgegebenen Vermögensauskunft nicht als Insolvenzgrund dargelegt werden kann, da keine Zahlung eingestellt wurde und somit die Zahlungsunfähigkeit nicht auf eine Vermögensauskunft abgestellt werden kann. Die Gläubigerin hat die Forderung zuvor als Sicherungshypothek in mein Grundbuch eintragen lassen, so dass ich dem Gericht gegenüber mitteilte, dass das rechtliche Interesse fehle, da durch die Grundbucheintragung die Forderung zweifelsfrei gesichert ist. Dann teilte ich dem Gericht mit, dass die Gläubigerin weit länger als sechs Montae nach der Abgabe der Vermögensauskunft erst den Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Dann rügte ich, dass vorliegend das hier das Verbraucherinsolvenzverfahren greift und ein außergerichtliches Schuldbereinigungsverfahren bis dato nicht stattgefunden hat. Die Gläubigerin als auch der Foderungsinhaber des KFB, der Prozessbevollmächtigte der Gläubigerin haben nach Zustellung des KFB mir keine Bankverbindung zur Zahlung mitgeteilt. Wie sind hier meine Rechte? Darf der Antrag als zulässig erachtet werden und darf der Gutachter nun ganz viele Informationen einholen? Ich bedanke ***** *****ür Ihre Stellungnahme.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht