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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

es wurde für unsere Firma ein Insolvenzantrag der einen krankenstelle

Kundenfrage

es wurde für unsere Firma ein Insolvenzantrag der einen krankenstelle gestellt vor ein paar tagen (post vom gericht) der fall ist der:
die krankenkasse hat eine falsche summe gestellt,mehrmals probleme in den übermittlungen,u1 erstattungen usw. angeblich) haben jetzt aber alles kontrolliert und eingestanden und es hat sich rausgestellt das nur die hälfte der gestellten summe wahr ist und fällig ,die krankenkasse will dies jetzt bis ende der woche auch dem gericht mitteilen und mir noch ne auflistung zukommen lassen,was wir auch zahlen könnten in den absehbaren nächsten 7 tagen nur die zeit rennt uns weg,da das gericht wohl auch den verwalter bald schickt,wir haben sonst keine gläubiger,und die summe ist auch nicht die riesen summe jetzt für uns,wir haben knapp 30 angestellte und gute kundschaft,wir sind ein gebäuereinigungsunetrnehmen,meine frage nun:
wenn die summe falsch übermittelt ist an das gericht und die korrektur gesendet wird,muss die krankenkasse denn einen neuen antrag stellen oder bleibt der antrag mit der falschen summe bestehen und der neue betrag wird nur übernommen? wie ist da die rechtslage? darf der Insolvenzverwalter jetzt kommen und trotzdem alles zu machen sofort auch wenn wir die summe zahlen könnten?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Leider besteht kein Rechtsmittel gegen den Insolvenzantrag und die spätere Bestellung eines Gutachters durch das Gericht. Gleichwohl sollten Sie hier gegen den Insolvenzantrag vorgehen, in dem Sie die Höhe der geltend gemachten Forderung bestreiten. Wichtig ist, dass der Insolvenzantrag nach erfolgter Zahlung abgewiesen wird oder durch die Krankenkasse zurückgenommen wird.

Zur weiteren Vorgehensweise:

Teilen Sie dem Insolvenzgericht schriftlich mit, dass die Forderungshöhe nicht korrekt ist und fügen das Schreiben/Abrechnung der Krankenkasse bei.

Weiterhin bitten Sie hier um Fristverlängerung, da eine Zahlung innerhalb von einer Woche an die Krankenkasse zum Ausgleich der richtigen Forderungshöhe erfolgt.

Wichtig ist, dass Sie hier Zeit gewinnen, damit kein Gutachter bestellt wird. Das insolvenzverfahren wird in der Regel innerhalb von acht bis 12 Wochen eröffnet, je nachdem wie lange der Gutachter für die Erstellung des Gutachtens benötigt.

Da Sie ein Gutachten aber nicht benötigen und dieses auch einiges kostet, gilt es die Zahlung sobald als möglich zu veranlassen und das Gericht auf die bevorstehende Zahlung hinzuweisen.

Die Krankenkasse schreiben Sie an und fordern diese auf umgehend die Forderung, die dem Insolvenzantrag zugrunde liegt zu korrigieren. Setzen Sie hierzu eine Frist von drei Werktagen. Weiterhin kündigen Sie an, dass Sie die korrigierte Forderung nächste Woche ausgleichen werden, Sollte die Krankenkasse an der falschen Forderung gegenüber dem Insolvenzgericht festhalten, behalten Sie sich Schadensersatzansprüche vor.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

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