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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Hallo und guten Morgen,ich wollte mal nachfragen ob man aus

Kundenfrage

Hallo und guten Morgen,ich wollte mal nachfragen ob man aus einem seit 2012 eröffneten Privat Insolvenzverfahren auch noch nachträglich austreten kann ? Ich habe zum 1.April ein neues Arbeitsverhältnis als Hauswirtschafterin in einem Arzthaushalt begonnen und ich sehe diese Leute täglich.Mir ist das total peinlich mit der Inso und meine Verwalterin sagt sie würde diesen Arbeitgeber auf jedenfall kontaktieren.Ich habe zuvor einen 450 Euro Job in einer Produktion einer Firma mit 8 Mitarbeitern gehabt wurde da aber nach der Probezeit nicht übernommen da auch diese Firma angeschrieben wurde und die Chefin damit keine Arbeit haben wollte.So hat sie es auch zu mir gesagt. Mein Mann und ich sind beide in der Insolvenz jedoch getrennt voneinander.Ich würde jetzt bei meinem Vollzeitjob 900 Euro netto verdienen,habe 3 Kinder die berücksichtigt werden und erst 2017 mit der Schule fertig sind und dann noch eine 3 jährige Lehre anhängen werden.Wie kann ich mich davor schützen dass mir mein Verwalterin auch diese Arbeit wieder kaputtmacht,da bei mir ja aufgrund der hohen Pfändungsfreigrenze sowieso nichts zu holen ist ??
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Insolvenzverwalterin ist nicht verpflichtet den Arbeitgeber über das Insolvenzverfahren zu informieren. Dies gerade vor dem Hintergrund, dass in der Probezeit das Kündigungsrisiko wesentlich höher ist.

Teilen Sie der Insolvenzverwalterin schriftlich mit, dass Sie Ihr alle Unterlagen, wie Arbeitsvertrag und Lohnabrechnungen umgehend weiterleiten werden. Verweisen Sie darauf, dass bei einer MItteilung des Insolvenzverfahrens an den Arbeitgeber, wie auch bei der vorherigen Anstellung das Risiko einer Kündigung besteht. Lassen Sie sich von dem alten Arbeitgeber, wenn möglich bestätigen, dass dieser Ihnen gekündigt hat, weil er aufgrund des Insolvenzverfahrens einen zu hohen administrativen Aufwand befürchtete.

Das Schreiben senden Sie in Kopie an das Insolvenzgericht zu Händen der zuständigen Rechtspflegerin und bitten hier noch mal eindringlich den Arbeitgeber nicht zu informieren.

Eine vorzeitige Beendigung des Insolvenzverfahrens ist leider nur möglich, wenn alle Gläubiger befriedigt werden oder eine Aufhebung des Verfahrens zustimmen.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!