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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Abend, am 12.12.2007 wurde mein Insolvenzverfahren

Kundenfrage

Guten Abend,

am 12.12.2007 wurde mein Insolvenzverfahren (eigener Antrag auf Privatinsolvenz) eröffnet, laut Beschluß. Restschuldbefreiungsantrag habe ich gestellt. Am 12.12.2013 ist demnach meine Insolvenz beendet und ich warte auf die Restschuldbefreiung.
Hierzu habe ich Fragen:
a) muß ich dann noch bis zum 18.12.2013 Auskunft über mein Vermögen geben?
b) wird tatsächlich bis zur Beendigung des Verfahrens (welches erst mit dem Bescheid der Restschuldbefreiung erlangt ist) gepfändet?
So jedenfalls hat es mir die Sachbearbeiterin des Insolvenzverwalters gesagt.
c) wie ist das in der InSo Ordnung gemeint: ..nach 4 Jahren 10 von Hundert und nach 5 Jahren 15 von Hundert an den Schuldner?

Ich komme mit meiner Fragestellung bei meinem Insolvenzverwalter nicht weiter und freue mich über fachlich- und sachlich richtige Antworten.Vielen Dank dafür!

MfG,

xxkk
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Bis zum Beschluss über die Restschuldbefreiung und dem Abschluss des Verfahren sind Sie weiterhin verpflichtet Auskunft über Ihr Einkommen zu erteilen, da hiervon der abzuführende pfändbare Betrag abhängt.

2. Der pfändbare Betrag ist zunächst abzuführen. Allerdings erhalten Sie diesen nach Abschluss des Verfahrens zurück. Dieser Betrag aus dem nach Ablauf der sechs Jahre gepfändeten Beträge fließt damit nicht in die Insolvenzmasse.

3. Die Rückvergütung von 10% bzw. 15 % erhalten Sie, wenn Sie 4 Jahre in der Wohlverhaltensphase Beträge an die Insolvenzmasse abgeführt haben. D.h. hat das Insolvenzverfahren 2 Jahre gedauert, dauert die Wohlverhaltensphase vier Jahre, so dass Sie dann keine Rückvergütung erlangen. Hat das Insolvenzverfahren hingegen nur 1 Jahr gedauert und die Wohlverhaltensphase 5 Jahre erhalten Sie für die das letzte jahr der abgeführten Beträge eine Rückerstattung von 10 %, die unmittelbar nach Ablauf des Jahres auszuzahlen sind.

4. Soweit das Verfahren länger als die gesetzlichen sechs Jahre dauert, was durchaus sein kann, sollten Sie sich an das Insolvenzgericht wenden und prüfen, ob der Beschluss zur Aufhebung des Verfahrens und zur Erteilung der Restschuldbefreiung bereits in Vorbereitung ist oder ob hier noch eine Mitwirkung des Insolvenzverwalters erforderlich ist.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!

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