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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Einbauküche im Juli bei einer Firma bestellt. Wir haben die

Kundenfrage

Einbauküche im Juli bei einer Firma bestellt.
Wir haben die Hälfte des Preises als Anzahlung sofort geleistet. Die Küche sollte im September geliefert werden, jedoch aufgrund des Bauvorschritt konnte die Küche bei uns noch nicht eingebaut werden. Die Firma verlangte bis auf 500.- Euro (Montagekosten) den restl. Betrag wenn Sie die Möbel bis zum aufstellen bei sich lagern. Jetzt als die Küche bei uns aufgestellt werden sollte, erhielten wir eine Nachricht von einen Rechtsanwalt das ein Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Firma eingeleitet worden ist.

Wie bzw. bekommen wir die Küche überhaupt noch ???

Wir erhalten keine Aussage vom Rechtsanwaltbüro und die Firmentelefone sind abgemeldet.

Was können wir tun, müssen bis Weihnachten aus der alten Wohnung raus und ohne Küche können wir nicht einziehen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Durch die beantragte Insolvenz ist nunmehr der vorläufige Insolvenzverwalter für die Fortführung des Geschäftes verantwortlich. Hier bestehen zwei Möglichkeiten, die sich nach § 103 InsO richten.

Der Insolvenzverwalter kann den Kaufvertrag erfüllen und die Küche liefern lassen, dann sind Sie verpflichtet den Restbetrag zu zahlen, § 103, Abs. 1 InsO.

Ist der Insolvenzverwalter hingegen nicht bereit die Küche zu liefern, z.B. weil er sie anderweitig für einen höheren Kaufpreis verkaufen kann, so müssen Sie den Restbetrag nicht zahlen. Die Anzahlung melden Sie dann zur Insolvenztabelle als Schadensersatzforderung an und erhalten dann nach Abschluss des Insolvenzverfahrens eine Insolvenzquote.

RASchroeter :

Wirtschaftlich sinnvoll ist in der Regel zu versuchen, dass der Insolvenzverwalter den Vertrag erfüllt und die Küche liefert. Soweit der Insolvenzverwalter die Erfüllung des Vertrages ablehnt, um sie dann ggfs. zu einem höheren Kaufpreis an Sie zu veräußern, ist dies dann Verhandlungssache.

Fordern Sie daher den Insolvenzverwalter schriftlich auf zu erklären, ob er die Küche gegen Zahlung des Restkaufpreis liefern lassen wird und eine Montage gegen Zahlung der Montagekosten erfolgt.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.
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