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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 5911
Erfahrung:  Bearbeitung einer Vielzahl von Insolvenzen
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ragrass ist jetzt online.

hallo kurze frage bin seit 3 jahren geschieden und seit 4

Kundenfrage

hallo kurze frage
bin seit 3 jahren geschieden und seit 4 jahren in insolvenz
vor einem jahr hat eine meiner töchter die ausbildung geschmissen
habe weiter unterhalt an meine ex für die kinder bezahlt
nun beginnt meine tochter eine neue ausbildung
wie sieht es nun aus
das insolvenzgericht sagt hat meiner ex eine 1/2 person gerechnet
und mir nicht ist das rechtens oder kann ich dagegen an gehn und den unterhalt steichen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

was meinen Sie mit " das insolvenzgericht hat meiner ex eine 1/2 person gerechnet
und mir nich" ?

mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

unterhaltsberechtigte person


normal hatte ich immer 2 kids als pfändungsfreigrenze


jetzt nur noch eins


aber meine ex hat 1 1/2


 


wenn sie wollen können sie mich auch anrufen


0621 545 83 40

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es müsste sich eigentlich um ein versehen handeln, vermutlich, weil Ihre Tochter vorübergehend als anrechenbar "rausfiel" weil sie die Ausbnildung geschmissen hatte. Sie müssen einfach Ihrem Insolvenzverwalter und auch das Gericht darauf hinweisen, dass Sie Ihrer Tochter gegenüber unterhaltspflichtig sind (weisen Sie die Zahlungen nach). Dann muss die Pfändungsfreigrenze entsprechend angehoben werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Bei Unklarheiten stellen Sie bitte beliebig oft Nachfragen. Stellen Sie Ihre Rückfragen bitte nicht über die Smilies, sondern „dem Experten“ antworten. Halten Sie die Frage für nicht beantwortet, fragen Sie bitte beliebig oft nach.

Bestehen keine Nachfragen, bewerten Sie bitte die erteilte Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

hallo Frau Grass,


rufen sie mich bitte mal an das ich ihnen das vorlesen kann was das Gericht geschrieben hat


 


0621 545 83 40

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie den Text bitte einstellen ? Es entspricht leider nicht den regeln des Forums auf anderem Weg zu kommunizieren.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

...........


wird festgestellt, das die Tochter des Schuldners, Lisa als unterhaltsberechtigte Person bei der Berechnung des pfändbaren Betrages des Schuldners nicht zu berücksichtigen ist.


 


gründe:


 


die Tochter hat die 1. Ausbildung abgebrochen, sodann ein Freiwilligesjahr gemacht und dann eine neue ausbildung begonnen


die tochter wäre zu berücksichtigen wenn es die erste ausbildung wäre


bei einem abbruch seitens ihre kann eine berücksichtigung als unterhaltsberechtigte nicht mehr erfolgen, zumal die Tochter ein einkommen von ca 447,45€ erwirtschaftet und keine miete zu zahlen hat weil sie noch bei ihrer mutter lebt und nach angaben des schulners von diesem weiterhin finanziell unterstützt wird


 


ich zahle den unterhalt an meine ex und nicht an meine tochter


aber was das gericht nun macht ist meiner meinung nicht ok


meiner ex wird die tochter zur hälfte angerechnet und mir nicht


was soll oder kann ich nun machen


 


 

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nach diesen Aussagen muss Ihre Tochter volljährig sein. Wenn dies zutreffend ist, ist der Unterhalt tatsächlich nicht an die Kindesmutter, sondern an das Kind zu zahlen.

Richtig ist auch, dass die Einkünfte und das Kindergeld des Kindes auf einen eventuellen Unterhaltsanspruch angerechnet werden. Bei der angegebenen Höhe wäre ebenfalls ein Unterhaltsanspruch nicht mehr gegeben, weil Ihre Tochter über genügend eigene Mittel verfügt.

Zudem müsste sich bei einem volljährigen Kind ebenfalls am Unterhalt beteiligen.

Nicht ganz zutreffend sind die Gründe, dass überhaupt kein Unterhaltsanspruch mehr besteht. Der abbruch der Ausbildung allein lässt den Unterhaltsanspruch nicht entfallen. Dem Kind ist nach dem Abbruch eine angemessene Übergangszeit zuzugestehen und der Unterhaltsanspruch besteht in dieser Zeit weiter (vgl. BGH vom 17.05.2006 - XII ZR 54/04).

Sie sollten die Unterhaltszahlungen einstellen. Insbesondere im Hinblikc auf das Einkommen Ihrer Tochter wäre dies die einzig richtige Handlungsweise.


Mit freundlichen Grüßen
RA Grass



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

und gegen den Beschluss kann ich nichts machen


ich dachte vor dem Gesetz wird immer gleich behandelt


 


übrigens meine ex und ich haben den selben Treuhänder


und den selben Rechtspfleger


und es wurde die selben Anträge gestellt


aber verschiedene Beschlüsse

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gegen einen Beschluss kan man Beschwerde einlegen. Diese bewirkt aber nur etwas, wenn sie aussichtsreich wäre. Allein aus der Tasache, dass bei Ihrer Frau ggf. fälschlicherweise eine Anrechnung der Tochter erfolgt, können Sie kein Recht ableiten. Auch der bestehende Gleichheitsgrundsatz gibt Ihnen keinen Anspruch auf eine faalsche Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen noch Unklarheiten ? Ansonsten darf ich um Bewertung der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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