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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

Ich war 6 Jahre in der Wohlverhaltensphase während meiner Unternehmensinsolvenz.

Kundenfrage

Ich war 6 Jahre in der Wohlverhaltensphase während meiner Unternehmensinsolvenz.
Alle Gläubiger wurden bezüglich der endgültigen Restschuldbefreiung nochmals angeschrieben.

Ein Gläubiger versagt mir die Restschuldbefreiung mit folgendem wortlaut:
Im Insolvenzverfahren gegen .... nehme ich Bezug auf den Beschluss vom 26.06.2012 und beantrage wegen meiner in der Insolvenztabelle festgestellten Forderung die vom Schuldner beantragte Restschuldbefreiung zu versagen.
Der Schuldner hat, wie der Treuhänder zutreffend ausführt, seine Obliegenheit des ³ 295 Abs. 1 Nr.1 (3) 1. Alt. InsO, jeden Wechsel der Beschädftigungsstelle unverzüglich dem Treuhänder anzuzeigen, grob verletzt.
Darüber hinaus hat der Insolvenzschuldner die ihm nach ³ 295 Abs. 1 Nr. 1 InsO auferlegte Obliegenheit, ich um eine angemessene Erwerbstätigkeit zu bemühen, grob verletzt. Der Insolvenschuldner war verpflichtet, sich aktiv und ernsthaft um eine Arbeitsstelle zu bemühen und sich zumindest zwei bis dreimal pro woche zu bewerben ( vgl. BGH NZI 2011, 596 ). Der Insolvenzschuldner ist gelernter Kaufmann. Er hat keine Unterhaötsverpflichtungen und hätte ein monatliches Nettoeinkommen in Höhe von min. 1.700 EUR erziehlen können.

Das ist eine absolute Unverschämtheit auch von meinem Treuhänder.
Ich habe ihn über alle Veränderungen informiert. Seit meiner Berentung hat sich bei mir nichts verändert. Was soll ich dann dem Treuhänder anzeigen. Außerdem hatte ich in der Wohlverhaltensphase eine Krebsoperation sowie massive Herzprobleme. Ich bin kein gelernter Kaufmann sondern gelernter KFZ-Mechaniker. In meinem Alter kann ich diesen Beruf nicht mehr ausüben.

Bitte geben Sie mir einen Rat.

Vielen Dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Über den Versagungsantrag des Gläubigers brauchen Sie sich nicht zu ärgern, da es ein typisches Verhalten ist.


Nach § 296 II Satz 1 InsO sind Sie als Schuldner zu dem Antrag zu hören. In Ihrer Stellungnahme können Sie sodann die Vorwürfe wieder geraderücken.


Sie sollten also Ihre Schilderug der Dinge ( "Ich habe ihn über alle Veränderungen informiert. Seit ...diesen Beruf nicht mehr ausüben.") dem Gericht kund tun.


Eine Versagung der Restschuldbefreiung sollte nach Ihrer Schilderung nicht zu befürchten sein. Achten Sie aber bei allem verständlichen Ärger darauf, dass Sie ihre Stellungnahme sachlich unter reiner Schilderung der Tatsachen verfassen.











Raphael Fork

-Rechtsanwalt-






Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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