So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wann spricht man von einer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
wann spricht man von einer Verschleppung einer Insolvenz? Der Hausbank war es seit fast
6 Jahren bekannt, dass eine Überschuldung, sowie ein sschlechter Verkauf, ein alkoholisierter Geschäftsführer, schlechte Bilanzen besteht. Es hndelt sich um eine KG.
Da ich bei Eintritt in die Firma gebürgt habe, die Firma nach Jahren verlassen habe, da ich
keinen Einflusss mehr auf den geschäftsführenden Eigentümer hatte, die Bank nun
schnellsten die Einlösung meiner Bürgschaft fordert. Ich habe mehrmals mit dem
Steuerberater der Bank mitgeteilt, dass sie etwas unternehmen müsste. Es ist nichts
passiert .Somit konnten vor dem Insolvenzantrag (2009) wertvolle Gegenstände verschwinden.
Meine Frage: Gibt es Verfahrenfehler seitens der Bank, da diese lange vorher Bescheid
wusste?.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Als Insolvenzverschleppung (früher Konkursverschleppung) wird die Nichtantragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung bezeichnet.

Ist die Schuldnerin eine juristische Person, ist die Insolvenzverschleppung in Deutschland eine Straftat, geregelt in § 15a Abs. 4 InsO. Diese einheitliche Regelung gibt es erst seit Inkrafttreten des MoMiGs am 1. November 2008. Davor war die Straftat in verschiedenen Gesetzen geregelt: §§ 64 und 84 GmbHG für Gesellschaften mit beschränkter Haftung; § 92 Abs. 2 AktG für Aktiengesellschaften. Handelt es sich bei den Gesellschaften um offene Handelsgesellschaften (oHG) oder Kommanditgesellschaften (KG), so galten die §§ 130b, 177a HGB a. F.

Eine Insolvenzverschleppung ist hier nicht gegeben.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich möchte der Bank einen Verfahrensfehler nachweisen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nach dem hier geschilderten Sachverhalt trifft die Bank zumindest eine Mitschuld.




Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Insolvenzrecht