So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Es geht um Folgendes:Meine Tochter E.K. hat von meiner Cousine

Kundenfrage

Es geht um Folgendes:Meine Tochter E.K. hat von meiner Cousine ein Grundstück geschenkt bekommen. Dazu wurde ein Schenkungsvertrag vom Notar in Bulgarien gemacht. Das Grundstück wurde dann in Deutschland gekauft und bebaut. Im Schenkungsvertrag ist vorgesehen, dass die Schenkung an die Schenkerin zurückfällt, wenn die Beschenkte stirbt. Das ist nun passiert.Aufgrund dieses Vertrages habe ich mir keine Gedanken gemacht und trotz meiner Insolvenz das Erbe angenommen. Der Vater meiner Tochter hat auch wegen des Vertrages das Erbe ausgeschlagen. Mein Insolvenzverwalter will nun das Grundstück zwangsversteigern und mir und meiner Cousine das Zuhause wegnehmen( Ich hatte Nießbrauch und meine Cousine, einen notariell eingetragenen Wohnrecht für einige Monate im Jahr, da sie im Ausland lebt) mit der Begründung, dass der Schenkungsvertrag nicht im Grundbuch eingetragen war. Meine Cousine will nun die Löschung der Eintragung v. Insolvenzverwalter per Klage durchsetzen. Wie sind Ihre Aussichten auf Erfolg?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Soll die Sache nach deutschem Recht beurteilt werden?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, da das Grundstück hier ist. Gibt es denn eine Möglichkeit, die Intervention des deutschen Insolvenzverwalters, von Bulgarien aus zu stoppen und das Ganze in Bulgarien zu verhandeln?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, so muss das eigentlich laufen.

Weshalb sich hier ein deutscher Insolvenzverwalter einmischt, verstehe ich nicht.

raschwerin und 4 weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also, noch ein Mal. Die Schenkerin ist Bulgarin. Daher wurde der Schenkungsvertrag vor einem bulgarischen Notar gemacht. Das Schenkungsobjekt, das Haus ist in Deutschland. Ich bin in Deutschland insolvent. Ich hoffe, dass jetzt der Sachverhalt für Sie klar ist?!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, dann ist der deutsche Insolvenzverwalter doch zuständig.

Was genau macht der Insolvenzverwalter jetzt und wo liegt das Problem?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Der Insolvennzverwalter will das Grundstück zwanzsversteigern und nicht der rechmäßigen Schenkerin zurückgeben.

Er hat mir nahegelegt,Nachweise zu überreichen, aus denen hervorgeht,dass eine Verwertung im Rahmen des Insolvenzverfahrens unzulässig sei.

Meine Frage: Was erwartet er, bzw. was kann mir helfen solche Nachweise beizubringen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bezweifelt er die Schenkung?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich nehme mal an, dass er die Schenkung bezweifelt. Er hat das nicht genauso formuliert.Er argumentiert immer mit der fehlenden Grunbdbucheintragung.Meine Cousine hat als Bulgarin nicht gewusst, dass man diese Eintragung vornehmen kann. Bitte teilen Sie mir mit, ob das tatsächlich ein MUSS ist. Wir haben uns auch daher um so etwas nicht gekümmert, da keiner mit diesem frühen Tod einer 36 jährigen gerechnet hat. Im Übrigen, hätte ich aus heutiger Sicht das Erbe, wie auch der Vater meiner Tochter es gemacht hat, ausgeschlagen. Dann hätte meine Adoptivtochter geerbt und alles wäre im Familienbesitz geblieben. Ich hätte dann heute noch mein Nießbrauch eingetragen.Da ich aber nicht mit diesen Schwirigkeiten gerechnet habe, ist es nun so.

Bitte teilen Sie mir mit, wie unsere Chancen bei Gericht sind und welche Argumente noch zählen könnten?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da das Haus in Deutschland ist, muss eine Grundbucheintragung erfolgen.

Das hätte aber auch der bulgarische Notar wissen müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es nutzt mir nichts, dass der bulgarische Notar es wissen musste. Ich brauche von Ihnen erfolgversprechende und konstruktive Hilfe. Ich bin gern bereit auch mehr dafür zu bezahlen, eine Art Erfolgsprämie. Bitte lesen Sie sich meine Fragen durch und geben mir Vorschläge, was für Tatsachen die " Verwertung der Immobilie im Rahmen des Insolvenzverfahrens unzuläßig macht" Danke im Voraus!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wer ist denn derzeit im Grundbuch eingetragen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir wollten gleich die Schenkerin eintragen lassen, doch der Notar hat gesagt, dass ich erst den Erbschein beantragen lassen muss. Darum bin ich jetzt eingetragen. Der Insolvenzverwalter hat durch die Eintragung der Insolvenzsperre verhindert, dass der Notar nun das Grundstück auf die Schenkerin überschreibt.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Achso. Jetzt haben wir den Bogen gespannt.

Es ist nicht Ihr Grundstück, Sie sind aber eingetragen und der IV macht nun Stress.

Hier müssen Sie der Verwertung widersprechen und die Zwangsversteigerung verhindern.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich bin die Mutter der verstorbenen und jetzt die Erbin, daher bin ich im Grundbuch eingetragen. Bei der Schenkung des Grundstücks, wurde nach einem Tod der Beschenkten, Rückabwicklung bund Rückgabe an die Schenkerin vereinbart. Diese kinnte vom Notar nicht durchegefdührt werden, da mein Insolvenzverwalter eine Sperre im Grundbuch eingetragen hat. Wie kann der Anwalt ihn zwingen, die Löschung der Sperre zu veranlassen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es gibt verschiedene Wege das Zwangsversteigerungsverfahren zu topedieren und zu verhindern.

Den genauen Weg wir d der Anwalt einzelfallabhängig entscheiden.