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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 26601
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Firma hat Ende 2010 Insolvenz angemeldet .Die Insolvenz

Kundenfrage

Meine Firma hat Ende 2010 Insolvenz angemeldet .Die Insolvenz ist anfang 2012 Eröffnet
worden.
Anfang 2010 ist meine Firma einem Betrüger auf den leim gegangen und hat dabei 50000.-Euro verloren .Ich habe damals Strafanzeige bei der Polizei gemacht .
Nun hat die Polizei den Täter gefasst und völlig überraschend habe ich bei der Gerichtsverhandlung vom Gericht die 50000.-Euro in Bar zurück bekommen.
Muß ich jezt das Geld unverzüglich dem Insolvenzverwalter geben.
Ich selbst und meine Frau haben zwar auch noch ansprüche als Gläubiger gegen die Firma
die aus offenen Mieten unserer Gdbr entstanden sind.Oder kann ich das Geld erstmal behalten bis alles geklärt ist.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:


Soweit es sich bei den 50.000 EUR um Ansprüche handelt, die die Firma gegen den Betrüger handelt, so zählen diese 50.000 EUR zur Insolvenzmasse.

Das bedeutet Sie müssen diese Summe an den Insolvenzverwalter gegen Quittung herausgeben.

Soweit Sie selbst noch Forderungen gegen die insolvente Firma haben, so kommt es darauf an.

Bestanden diese Forderungen bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens so können Sie leider nicht Ihre Forderungen gegen die 50.000 EUR aufrechnen.

Sind dagegen die Forderungen erst nach dem Eröffnungsbeschluss entstanden, so können Sie die Aufrechnung erklären in das Geld in der Höhe des aufgerechneten Betrages behalten.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt