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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Insolvenzrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
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Advopro ist jetzt online.

Hallo! Stehen seit Dezember 2011 in der vorläufigen insolvenz! Unsere

Kundenfrage

Hallo!
Stehen seit Dezember 2011 in der vorläufigen insolvenz!

Unsere gesammte Schulden sind 50 tausend euro.Mit der insolvenz Beraterin hatten wir ausgemacht die einnahmen von unseren Geschäft immer dort abzugeben und wie zum beispiel mit dem Finanzamt stundungen auszumachen. Alles was sie uns sagte das wir erledigen und machen sollen haben wir erledigt.
Also 10 Tausend haben meine Eltern für uns bezahlt und damit wurde der Betrag auf 40 nur noch geltent gemacht laut unserer rechnung. Dann haben wir mit der Krankenkasse und dem Finanzamt stundungen zum 1.08.2012 ausgemacht , auch diese unterlagen hat sie bekommen,! Und 21 Tausend hat sie auf das insolvenz konto. Bis zum letzten tag haben wir alles erledigt was sie noch gebraucht hat.
Jetzt das wichtigste,als sie das alles hatte am Donnerstag sagte sie auf einmal sie hat das Gutachten fertig gemacht mit zahlungsunfähig weil die einnahmen zu niedrig sind für die laufenden kosten,obwohl sie wusste das wir umziehen musste unsere personal urlaub hatte uns. Bis jetzt war kein einziges Wort gefallen von den Einnahmen und als wir alles erledigt hatten kam sie uns jetzt so. Stundungen kommen aus der Masse raus so ist das doch,und alles was von dritter Personen bezahlt wurde.

Meine Frage an sie. Kann das so sein? Können wir einspruch einlegen? Das ist doch nicht ok was sie mit uns abgezogen hat......

Mfg
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

 

Ich gehe davon aus, dass Sie die Insolvenzverwalterin meinen (und nicht die "Insolvenzberaterin", oder haben Sie einen Schuldenberater beauftragt.)

 

In erster Linie kommt es darauf an, dass die Gläubiger dem Zahlungsplan zustimmen.

 

Das ist nach ihrer Schilderung ja der Fall.

 

Die Insolvenzverwalterin muss zu Ihrem Wohle handeln.

 

Nach ihrer Schilderung sind sie zwar im Moment zahlungsunfähig (Sie können Ihre Verbindlichkeiten momenta nja leider nicht auf einmal und vollständig begleichen),nach ihrer Schilderung macht eine Insolvenz aber nicht unbedingt Sinn.

 

Hier wäre vielmehr an ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren zu denken.

 

Sie könnten theoretisch beim Insolvenzgericht Beschwerde einlegen.

 

Dieses hätte aber nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Insolvenzverwalterin hier nicht richtig gehandelt hätte.

 

Bitte konkretisieren Sie Ihre Frage etwas. Geht es ihnen darum, das nach ihrer Meinung ein Insolvenzverfahren hätte garnicht erst eröffnet werden dürfen?

 

Wenn es ihnen nämlich alleine darum geht, ob sie zahlungsunfähig sind oder nicht,(also um das Ergebnis des Gutachtens), muss eklärt werden, ob dieses so ist.

 

Eine Zahlungsunfähigkeit liegt nämlich dann vor, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Verbindlichkeiten vollständig und auf einmal zu begleichen.

 

Hierbei darf aber nur auf die fälligen Verbindlichkeiten abgestellt werden.

Wenn Sie beispielsweise Raten vereinbart haben, ist auch nur die Frage, ob sie diese Raten zahlen können. Stundungen sind außen vor zu lassen, weil die zurzeit nicht fällig sind. Sind sie also in Bezug auf ihre fälligen Forderungen nicht zahlungsunfähig, können Sie beim zuständigen Instanzgericht Beschwerde einreichen.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Im Insolvenzrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
Advopro und 2 weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen dank für ihre angaben hat uns sehr weitergeholfen....

 

Kann Sie zahlungsunfähig schreiben obwohl alles vor liegt stundungen geld wo alles damit erledigt sein kann nur mit der aussage unsere einnahmen sind zu niedrig obwohl sie ganz genau weis das der umzug im februar war dadurch natürlich die einnahmen nicht so sein können unser personal urlaub hatte und wir erst seit mai in voller besatzung weiter führen können?

 

Kann sie sich nur an die einnahmen beziehen um zu sagen wir sind zahlungsunfähig? davon war die ganze zeit kein wort gefallen sie redete nur mit geld bringen um stundungen um durch dritte Pers. rechnungen zu bezahlen und jetzt wo sie das alles vorligen hat ,,sagt sie das die einahmen nicht passen? das kann doch nicht sein?

Mfg

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Sofern es Einigungen gibt und sie diese in Abstimmung mit den Gläubigern begleichen können (so habe ich es verstanden), sind sie objektiv nicht zahlungsunfähig.

 

Auf die Gründe (auf den Umzug) kommt es nicht an. Bei der Frage der Zahlungsunfähigkeit kommt es wie bereits gesagt allein auf die Frage an, ob sie die aktuellen fälligen Verbindlichkeiten zahlen können.

 

Sicherlich kommt es auch auf die Einnahmesituation an.

 

Sofern aber die Einnahmen reichen, um die fälligen Verbindlichkeiten in Abstimmung mit den Gläubigern zu zahlen, hätte ein Widerspruch hier meines Erachtens durchaus realistische Erfolgsaussichten.

 

Gegebenenfalls sollten sie vorher aber noch einmal mit der Insolvenzverwalterin unter diesem Aspekt sprechen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

 



Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag und alles Gute!



Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren Sie noch kurz meine Antwort.



Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

was meinen sie mit den aktuellen verbindlichkeiten...die laufenden kosten?

 

kann sie deswegen zahlungsunfähig schreiben weil die letzten monate die einnahmen nicht so hoch waren?

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Einnahmen sind nicht allein ausschlaggebend.

Mit den laufenden Verbindlichkeiten meine ich die laufenden Kosten , also Lebensführung und eventuell die Raten an die Gläubiger falls vereinbart.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja so hab ich es verstanden,nur die 2 Raten für die gläubiger ab den 1.08.2012 haben ja meine eltern die ratenzahlungen für uns übernommen dafür besteht auch ein schriftliches dokument unsere kosten wären ca 8 tausend im monat und die einahmen waren im monat mai ca 5 tausend! Darauf bezieht sie sich ,aber wie gesagt normal sind die um die zehn tausend bei normalen betrieb das jetzt erst wieder sein kann,wo alle wieder da sind!

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Sie solten hier nochmal das Gespräch suchen und sich gegebenenfalls durch einen Fachanwalt für Insolvenzrecht vor Ort unterstützen lassen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

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