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recht_so
recht_so, Sonstiges
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 23076
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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recht_so ist jetzt online.

wenn beide ehepartner arbeiten, einmal einkommen 1.750,-- und

Kundenfrage

wenn beide ehepartner arbeiten, einmal einkommen 1.750,-- und einmal 1260,-- ,ein unterhaltspflichtiges kind, wieviel wird gepfändet bzw. wird die pfändungstabelle für jeden ehepartner für sich berechnet
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst einmal gelten die nachfolgend erläuterten Pfändungsfreibeträge für den Schuldner (Ehegatten), gegen den sich die Pfändung richtet. Eine Zusammenrechnung beider Einkommen erfolgt insoweit also nicht.

Jedem Ehegatten steht zunächst ein Freibetrag in Höhe von 1.029,99 Euro zur Seite.

Bei Unterhaltsverpflichtungen erhöht sich der Freibetrag:

bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber einer Person auf 1.419,99 Euro
bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber zwei Personen auf 1.639,99 Euro
bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber drei Personen auf 1.849,99 Euro

Das bedeutet, dass für jeden von Ihnen beiden - also für beide Ehegatten - jeweils ein Pfändungsfreibetrag in Höhe von 1.639,99 Euro beansprucht werden kann, denn jeder von Ihnen ist jeweils zwei Personen unterhaltsverpflichtet (einmal dem Kind und zum anderen dem anderen Ehegatten).

Nur Beträge, die oberhalb dieser Freibetragsgrenzen liegen, unterliegen dem Zugriff des Gläubigers und damit der Pfändung.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst einmal gelten die nachfolgend erläuterten Pfändungsfreibeträge für den Schuldner (Ehegatten), gegen den sich die Pfändung richtet. Eine Zusammenrechnung beider Einkommen erfolgt insoweit also nicht.

Jedem Ehegatten steht zunächst ein Freibetrag in Höhe von 1.029,99 Euro zur Seite.

Bei Unterhaltsverpflichtungen erhöht sich der Freibetrag:

bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber einer Person auf 1.419,99 Euro
bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber zwei Personen auf 1.639,99 Euro
bei Unterhaltsverpflichtungen gegenüber drei Personen auf 1.849,99 Euro

Das bedeutet, dass für jeden von Ihnen beiden - also für beide Ehegatten - jeweils ein Pfändungsfreibetrag in Höhe von 1.639,99 Euro beansprucht werden kann, denn jeder von Ihnen ist jeweils zwei Personen unterhaltsverpflichtet (einmal dem Kind und zum anderen dem anderen Ehegatten).

Nur Beträge, die oberhalb dieser Freibetragsgrenzen liegen, unterliegen dem Zugriff des Gläubigers und damit der Pfändung.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Fragen Sie gerne nach bei weiterem Klärungsbedarf. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt