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recht_so
recht_so, Sonstiges
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 22591
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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recht_so ist jetzt online.

meine Mutter war von Nov. 2008 bis zu ihrem Tod im August 2010

Kundenfrage

meine Mutter war von Nov. 2008 bis zu ihrem Tod im August 2010 in einem Pflegeheim.
Da ihre Rente u. Witwenrente nicht für die Kosten reichten, haben alle 5 Kinder monatlich
30,00 € dazubezahlt. Nach Ihrem Tod hatte sie kein bargeld mehr, jedoch ein Waldgrund-
stück , welches im Jahr 2011 verkauft wurde und jedes der 5 kInder 650 € erhielt.
Da ich mich in einer privaten Insolvenz befinde, teilte mir mein Insolvenzverwalter mit,
das Geld gehöre in die Insolvenzmasse? Ist das richtig wir haben doch die Beerdigungs-
kosen als Kinder von uns bezahlt. kann ich das geltend machen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider ist die Ansicht des Insolvenzverwalters im Grundsatz zutreffend.

Allerdings: Der Insolvenzverwalter kann von Ihnen nicht die gesamte Erbschaft für die Insolvenzmasse beanspruchen.

Vielmehr gilt hier § 295 InsO, wenn Sie sich - wovon ich ausgehe - in der Wohlverhaltensphase Ihrer Insolvenz befinden. Nach dieser Bestimmung müssen Sie lediglich die Hälfte der Erbschaft dem Insolvenzverwalter überlassen.

Rechtsgrundlage hierfür ist § 295 Absatz 1 Nr. 2 InsO:

http://dejure.org/gesetze/InsO/295.html


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider ist die Ansicht des Insolvenzverwalters im Grundsatz zutreffend.

Allerdings: Der Insolvenzverwalter kann von Ihnen nicht die gesamte Erbschaft für die Insolvenzmasse beanspruchen.

Vielmehr gilt hier § 295 InsO, wenn Sie sich - wovon ich ausgehe - in der Wohlverhaltensphase Ihrer Insolvenz befinden. Nach dieser Bestimmung müssen Sie lediglich die Hälfte der Erbschaft dem Insolvenzverwalter überlassen.

Rechtsgrundlage hierfür ist § 295 Absatz 1 Nr. 2 InsO:

http://dejure.org/gesetze/InsO/295.html


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt