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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Insolvenzrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
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Advopro ist jetzt online.

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, ich war 2008 leider

Kundenfrage

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
ich war 2008 leider gezwungen in die Regelinsolvenz zu gehen, da die Einnahmen bei weitem nicht die Verbindlichkeiten auffangen konnten.
Mir wurde eine Freigabe für meine selbst. Tätigkeit zugesprochen. Leider sind auch nach der Insolvenzeröffnung die Einnahmen, bedingt durch die Bankenkrise, sehr rückläufig gewesen, so dass sich erneut Schulden aufgebaut haben, die ich nicht sofort begleichen kann. EV musste ich im Mai 2011 abgeben. Was soll ich am besten tun, da mittlerweile auch Kontopfändungen vorliegen. P-Konto habe ich mittlerweile.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Rat
Mit freundlichen Grüßen
M. Funger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Hier müsste zunächst der unpfändbaren Betrag ihres Einkommens ermittelt werden.

 

 

Die Höhe des Pfändungsfreibetrages hängt insbesondere davon ab, wie viele Personen Sie gegenüber zum Unterhalt verpflichtet sind.

 

 

Die Mindestgrenze liegt derzeit nach dem Gesetz und zwar gemäß § 850 c ZPO bei 930.- € monatlich.


In Bezug auf ihr Konto können sie leider nicht viel mehr machen, als ein Pfändungsschutzkonto einzurichten, was sie ja bereits gemacht haben.


Bevor Sie aber in die Insolvenz gehen, sollten Sie meiner Erfahrung nach unbedingt nochmal einen Fachmann, einen Fachanwalt für Insolvenzrecht vor Ort mit der abschließenden Klärung der Sach- und Rechtslage beauftragen.


Oftmals ist es meiner Erfahrung nach nämlich gar nicht zwangsläufig erforderlich, in Insolvenz zugehen, sofern ein Fachmann am Werk ist und die Gläubiger einverstanden sind . lässt sich auch oftmals die Insolvenz im Wege einer außergerichtlichen Schuldenbereinigung vermeiden.

 



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
ich bin ja bereits in der Insolvenz
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Entschuldigen Sie bitte, dieses war mir zunächst entgangen,jedoch ändert es leider nichts an der Situation beziehungsweise rechtlichen Einschätzung.

Sofern das Insolvenzverfahren einmal eröffnet ist, kann es auch grundsätzlich nicht wieder gegenstandslos gemacht werden.

Wenn ich Ihre Anfrage richtig verstanden habe, möchten sie sich soweit es möglich ist gegen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen schützen.

Hier bestehen leider grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit Nummer eins ist das Pfändungsschutzkonto in Bezug auf Kontenpfändungen. Mehr als den unpfändbaren Betrag zu sichern ( dieser müsste ermittelt werden, siehe oben) ist nach dem Gesetz leider nicht möglich.

In Bezug auf andere Vollstreckungsmaßnahmen (zum Beispiel Lohnpfändungen, falls sie sich doch in einem Arbeitsverhältnis befinden sollten zukünftig oder Sachpfändungen) bleibt Ihnen leider nur die Möglichkeit zu überwachen, ob die Pfändungsfreigrenzen insgesamt eingehalten werden.

Sollte dieses nicht der Fall sein, müsste in Bezug auf den unrechtmäßig gepfändeten Teil Einspruch beim betreffenden Gläubiger eingelegt werden.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie selbstverständlich gerne nachfragen.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt