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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 16995
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag ! Die Insolvenz des Reiseb ros wurde am 30.09.2009

Kundenfrage

Guten Tag !
Die Insolvenz des Reisebüros wurde am 30.09.2009 angemeldet nach über 30 Jahren unter anderem auch bedingt durch eine spontane Kürzung des Kontokorrentkredites der Hausbank

2 Tage später am 02.10.09 hat die Hausbank Rücklastschriften rückwirkend bis Juni 2009 veranlasst, obwohl Rücklastschriften in der Zeit der vorläufigen Insolvenz nicht erlaubt sind.
Dieses musste der Insolvenzverwalter im Dezember 2009 zugeben, obwohl er es vorher immer verneint hatte. Nach seiner Aussage wurde ein falsches Formular verwandt.
Ich habe dem sofort widersprochen - mündlich vor Zeugen beim Insolvenzverwalter , und schriftlich per Einschreiben Rückschein bei der Bank.
Desweiteren ging alles per fax an Kopie an den IV.
Den Insolvenzverwalter wies ich daraufhin , das Schulden bei der Bank ein anderen Schaden sind , als Schulden bedingt durch die Rücklastschriften bei über 20 Reiseveranstaltern.
Da er mir erlaubt hatte ab 01.12.2009 den Betrieb in verschlankter Form wieder selbstständig aufzunehmen - war und ist dieser Schaden für den laufenden Betrieb mehr als ein Härtefall.
Ein Teil der Unternehmen arbeitet nicht mehr mit uns bzw - es werden Provisionen die laut des Kaufvertrages mit dem Insolvenzverwalter seit dem 01.12.2009 mir zustehen zur Tilgung der Rücklastschriften aus der alten Firma benutzt .


Abgesehen von den Nicht-Erlaubten Rücklastschriften - durften die Rücklastschriften in disem Falle überhaupt gemacht werden . da es sich um Kundengelder handelt - die nicht mir - sondern den Veranstaltern gehören .

Mein Doppelhaus wurde obwohl 1 1/2 Jahre Zeit waren nur einen Monat zum Verkauf angeboten.
Lediglich 3 Interessenten wurde das Haus gezeigt (September 2010)
verkauft wurde es an einen von den 3 Interessenten unter dem dem Versteigerungspreis.
Der offizieller Gutachter des Gerichtes hattes das Haus auf 460.000,- beziffert - verkauft wurde es für 305.000 ,-.
Belege , Informationen besitze ich bis heute nicht.


Einen Anwalt konnte ich mir auf grund der Situation nicjht leisten , Beratungsstellen in Schleswig Holstein lehnte mich ab , da es sich um eine Firma (Einzelfirma) udn nicht u eine Privatinsolvenz handelte.

Kann man eine Strafanzeige stellen ? gegen Bank und / oder Insolvenzverwalter ?
Habe ich Anspruch auf eine Anwalt aus der Insolvenzmasse ?
kann man in anderer Form gegen dies alles Vorgehen

Der neue Betrieb in dem meine Tochter Teilhaberin ist wirft noch keine ab , bedingt durch die Sachlage oben .
Es fehlen bis jetzt rund 10.000.
Ich selbst bin 68 jahre - das Haus war als Altersvorsorge gedacht
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Kann man eine Strafanzeige stellen ? gegen Bank und / oder Insolvenzverwalter ?

- Man kann hier durchaus erwägen zumindest gegen die Bank vorzugehen. Ob auch ein Vorgehen gegen den IV Erfolg verspricht, wage ich zu bezweifeln.

Habe ich Anspruch auf eine Anwalt aus der Insolvenzmasse ?

- Ja, Sie haben zumindest via Prozesskostenhilfe Anspruch auf einen Anwalt.

kann man in anderer Form gegen dies alles Vorgehen

- Ja, das kann und sollte man.

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