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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Insolvenzrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
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Guten Tag, bitte geben Sie mir eine Stellungnahme zu folgendem

Kundenfrage

Guten Tag,

bitte geben Sie mir eine Stellungnahme zu folgendem Sachverhalt;

Wir verwalten Grundbesitzungen verschiedener Eigentümer. Bei einem dieser Eigentümer, wobei es sich um hier um eine GmbH handelt, sind finanzielle Engpässe aufgetreten, es ist nicht aus zu schließen, dass hier u.U. eine Insolvenz droht.
Wir haben in unserer Eigenschaft als Verwalter Aufträge an Handwerker für diese verwalteten Grundbesitzungen erteilt. Die Erteilung erfolgte mittels schriftlichem Faxauftrag, wobei wir bei jeder Beauftragung darauf hingewiesen haben, dass es sich um eine Beauftragung im Namen und Auftrag des Eigentümers handelt.
Zum Teil haben die Handwerker nach erfolgter Ausführung auf ihren Rechnungen nicht den Namen des Eigentümers als Rechnungsempfänger, sondern unseren Namen als Hausverwalter eingesetzt.
Da der Eigentümer nicht Vorsteuerabzugsberechtigt ist, gab es hier bisher keine Veranlassung unsererseits, die Handwerker um Korrektur des Rechnungsempfängers zu bitten.
Aus den Rechnungen geht hervor, für welche Grundbesitzung welche Arbeit ausgeführt wurde, so dass wir dachten, hier auf der sicheren Seite zu sein.

Nun sagte mir ein bekannter Steuerberater, dass es im Fall einer Insolvenz des Eigentümers Probleme geben kann - in so fern, dass der Insolvenzverwalter eine Begleichung offener Rechnungen, die uns als Zahlungsempfänger enthalten ablehnt und die Handwerker die Forderungen dann gegen uns geltend machen können.

Ist das richtig?

Für Ihre Antwort vielen Dank.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Der Hinweis des Steuerberaters ist richtig.

 

Sie sollten hier unbedingt eine Korrektur des Rechnungsadressaten fordern, damit Sie im Falle der Insolvenz (und auch anderweitig in steuerrechtlicher Hinsicht) als Hausverwaltung keine Probleme bekommen können.

 

Ansonsten sieht es nämlich tatsächlich so aus, als ob sie für die Hausverwaltung diese Arbeiten in Auftrag gegeben haben, obwohl sie nach ihrer Schilderung nachweisbar in Vertretung für den jeweiligen Eigentümer gehandelt haben, also der Vertrag mit dem jeweiligen Eigentümer zu Stande gekommen ist, so dass auch die Rechnung auf den jeweiligen Eigentümer auszustellen ist.

 

Wie bereits gesagt sollten Sie hier unbedingt eine Korrektur der Daten fordern.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

 









Verändert von Advopro am 08.02.2011 um 13:02 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Newerla,

bisher haben Sie mich immer gut beraten.
Trotz Ihrer Antwort stehen wir nun vor einem Problem.
Die Rechnungen datieren alle aus 2010, für 2011 haben wir bereits alle Rechnungen umstellen lassen.
Die Handwerker sind nicht bereit für Rehnungen, die bereits seit 3 Monaten und länger bestehen Umschreibungen zu tätigen.

Und nun?

Grüße aus Bochum
Andrea Neumann
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Neumann,

vielen Dank für Ihre Nachtrag.

Selbst falls es absolut nicht möglich sein sollte die Rechnung zu korrigieren können sie ja gegebenenfalls nachweisen, dass sie lediglich in Vertretung die Aufträge vergeben haben, also nicht selber Vertragspartner geworden sind.

Auch dann darf man ihnen keine Probleme machen. Selbstverständlich wird es dann zu Rechtfertigungsbedarf im Streitfall kommen, den es hier gilt (das haben sie auch vor) im Vorfeld zu vermeiden.

Ob dieHandwerker bereit sind ist die eine Frage, ob diese verpflichtet sind ein andere.

Sie haben hier einen Rechtsanspruch auf Umstellung der Rechnung, der zumindest innerhalb der Verjährungsfrist von drei Jahren durchsetzbar ist.

Sie sollten also wie beschrieben vorgehen und bei weiterer Verweigerung einen Kollegen vor Ort beauftragen.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen einen angenehmen Dienstagnachmittag um alles. Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt