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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 16758
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo Zusammen Ich bin seit Mai 2007 in einer Privatinsolvenz

Kundenfrage

Hallo Zusammen

Ich bin seit Mai 2007 in einer Privatinsolvenz und führe monatlich ca. 850,00 an den TH ab.

1. Frage:
Mein Arbeitgeber ist sehr zufrieden mit mir und hat mir bereits im Sommer ein Urlaubsgeld von 4.900,00 € bezahlt, was ich pfändungsfrei behalten durfte.
Der Arbeitgeber ist so überaus zufrieden mit meiner Leistung und will mir was Gutes tun und mir wieder ein weiteres Monatsgehalt von 4.900,00 € gönnen und will mir diesen Betrag als Weihnachtsgeld auszahlen. Davon wird allerdings meines Wissens alles bis auf 500,00 € gepfändet und die 500,00 € von meinem Pfändbaren einkommen abgezogen, so dass ich in der Pfändungstabelle ein wenig vom Pfändungsbetrag nach unten rutsche.
Dazu habe ich ein Excel erstellt und verschiedene Fälle auch mit 50% Überstundenausgleich durchgespielt und komme auf ein max. verbleibendes Einkommen von 2.188,01 €.

Im Internet findet man einige Aussagen über nicht pfändbares Einkommen.
Kann auf Grund einer anderen Deklaration auf meiner Lohnbescheinigung als Jubiläumszuwendung, Treuegelder, Aufwandsentschädigung, Spesen, Auslösungen usw.; Gefahren- Schmutz- und Erschwerniszulagen meinen Auszahlungsbetrag positiv beeinflussen oder werden auch unter diesen Bezeichnungen nur max. 500,00 € vom Nettoeinkommen in Abzug gebracht, um dann aus der Pfändungstabelle § 850c ZPO den abzuführende Betrag zu ermitteln.

Vielen Dank XXXXX XXXXX und viele Grüße von

Marc
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen ist in den §§ 850 ff. ZPO geregelt. Nach § 850c ZPO richtet sich die Höhe des pfändungsfreien Betrages unter anderem nach der Anzahl der unterhaltsverpflichteten Personen.

So beträgt der monatlich pfändungsfreie Betrag für den Arbeitnehmer zurzeit 985,15 €, § 850c I 1 ZPO.

Als Ehegatten sind Sie zueinander zu Unterhalt verpflichtet, so dass sich der pfändungsfreie Betrag Ihrer Frau – im Falle des Alleinverdienstes – um 370,76 €, § 850c I 2 ZPO erhöhen würde.

Sie sind also entgegen der Aussage des Gerichts Ihrer Frau nach wie vor voll unterhaltsverpflichtet.

http://www.akademie.de/private-finanzen/ueberschuldung-und-verbraucherinsolvenz/tipps/ueberschuldung-und-verbraucherinsolvenz/neue-pfaendungstabelle-2005.html

Hier finden Sie weitere Informationen und auch die aktuelle Tabelle mit den Freibeträgen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Viel zu allgemeine Anwtwort auf meine konkrete Frage
Meine Frage nach der besten Deklaration der Arbeitgeberzuwendung wurde nicht beantwortet.

Es wurde ein falsche Vermutung angesetzt bzgl. der Unterhaltsverpflichtung:
Bin geschieden und habe mich mittlerweile vom Ehegattenunterhalt per Gericht "befreit" und zahle nur noch Kindesunterhalt von 420,00 €

Inhalt der Antwort ist zu allgemein und hat keinen Nutzen für mich, da ich bereits besser gestellt bin als der angegebene Pfändungsfreibetrag von 985,15 € + 370,76 € = 1355,91 €.
Viel zu allgemeine Anwtwort auf meine konkrete Frage
Meine Frage nach der besten Deklaration der Arbeitgeberzuwendung wurde nicht beantwortet.

Es wurde ein falsche Vermutung angesetzt bzgl. der Unterhaltsverpflichtung:
Bin geschieden und habe mich mittlerweile vom Ehegattenunterhalt per Gericht "befreit" und zahle nur noch Kindesunterhalt von 420,00 €

Inhalt der Antwort ist zu allgemein und hat keinen Nutzen für mich, da ich bereits besser gestellt bin als der angegebene Pfändungsfreibetrag von 985,15 € + 370,76 € = 1355,91 €
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Gemäß §850 a ZPO sind auch nicht alle Bestandteile des Einkommens pfändbar:

  • 50 % der Vergütung für geleistete Mehrstunden
  • das ausbezahlte Urlaubsgeld (laut Tarifvertrag),
  • Aufwandsentschädigungen, Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen
  • Gefahren-, Schmutz- und Erschwerniszulagen
  • Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des monatlichen Bruttoeinkommens, max. EUR 500,00 EUR

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Mir immer noch zu unkonkrete Antwort und die Inhalte Ihrer Antwort waren bereits in meiner 1. Anfrage enthalten:

Daher meine Frage weiter konkretiesiert:

Würde eine Verteilung der 4900,00 € wie folgt sinn machen?

# XXXXX % der Vergütung für geleistete Mehrstunden => 1000,00 €
# XXXXX ausbezahlte Urlaubsgeld (laut Tarifvertrag), => 2000,00 €
# XXXXX Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen => 900,00 €
# XXXXX bis zur Hälfte des monatlichen Bruttoeinkommens, max. EUR 500,00 EU => 1000,00 €


oder soll ich besser zum 2. mal wie im Sommer ein Urlaubsgeld von 4.900,00 € angeben.
Geht so was 2 mal im Jahr.

Ich hoffe Sie verstehen das meinen Anspruch an die Antwort der Sache dient, um derzeit den bestmöglichen Benefit aus den Arbeitgeberzuwendungen zu ziehen und bitte nehmen meine Unzufriedenheit nicht persönlich.

Mit den besten Grüßen von

Marc Fischer.
Mir immer noch zu unkonkrete Antwort und die Inhalte Ihrer Antwort waren bereits in meiner 1. Anfrage enthalten:

Daher meine Frage weiter konkretiesiert:

Würde eine Verteilung der 4900,00 € wie folgt sinn machen?

# XXXXX % der Vergütung für geleistete Mehrstunden => 1000,00 €
# XXXXX ausbezahlte Urlaubsgeld (laut Tarifvertrag), => 2000,00 €
# XXXXX Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen => 900,00 €
# XXXXX bis zur Hälfte des monatlichen Bruttoeinkommens, max. EUR 500,00 EU => 1000,00 €


oder soll ich besser zum 2. mal wie im Sommer ein Urlaubsgeld von 4.900,00 € angeben.
Geht so was 2 mal im Jahr.

Ich hoffe Sie verstehen das meinen Anspruch an die Antwort der Sache dient, um derzeit den bestmöglichen Benefit aus den Arbeitgeberzuwendungen zu ziehen und bitte nehmen meine Unzufriedenheit nicht persönlich.

Mit den besten Grüßen von

Marc Fischer
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, Sie können das Geld so nicht verteilen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo

Ich hatte keinerlei Benefit oder weitere Erkenntnisse durch Ihre Antworten, und bin daher ehrlich gesagt nicht zufrieden, da ich hieraus keine Handlungsweisen ableiten kann.

Mit freundlichen Grüßen von

Marc Fischer
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
ok

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