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Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 3177
Erfahrung:  xxx
30639152
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folgendes Problem 1.Firma Einzelfirma (Gro -u.Kleintransporte)

Kundenfrage

folgendes Problem:
1.Firma Einzelfirma (Groß-u.Kleintransporte) mußte 03/2008 Insolvenz beantragen wegen Forderungsausfälle und Kundeninsolvenz-Auftraggeber
2.Firma GmbH (Eurotrans Int.Transp u.Logistik) mußte 09/2009 Insolvenz anmelden wegen der Abstufung der Bonität (von 2,1 auf 5) aus der 1.Insolvenz, sowie Forderungsausfall und
Insolvenz der LKW Vermieter Pema Truckvermietung Herzberg 08/2008 u. Hama Truck Augsburg 0/2009)dadurch Ausfall der Rückerstattung von Barkautionen u. Mietvorauszahlungen von. ca. 20.000€, sowie einer unbegründeten Steuerschätzung FA Umsatzsteuer 2008 über 32000€.
Nun meine Frage: Wie kann ich mich persöhnlich schützen, da die Insolvenz für die GmbH wegen Mangel an Substanz 02/2010 abgelehnt wurde und das FA den Betrag aus der Steuerschätzung von mir privat haben möchte. Ich habe noch eine kleine UG (Transporte u.Holzhandel) ohne weitere Angestellte, die ich allein betreibe.
Was können Sie mir vorschlagen.
mfg
Andreas Jung
[email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Sie vom FA persönlich als Geschäftsführer in Haftung genommen worden sind. Hiergegen hilft bzw. half nur der Einspruch gegen den Bescheid oder eine Klage gegen eine ablehnende Einspruchsentscheidung. Haben Sie dies nicht getan und der Bescheid ist rechtskräftig, bestehen nur wenige Chancen gegen den Bescheid. Nur wenn er offensichtlich rechtswidrig ist, können Sie hier eine Anfechtung vornehmen. Im Übrigen müsste hier der entsprechende Inhalt mitgeteilt werden.

Um einen bereits rechtskräftigen Steuerbescheid verfahrensrechtlich ändern zu können, muss der Steuerprüfer für die betreffende Steuer (z. B. Umsatzsteuer) und das betreffende Veranlagungsjahr einen "Wiederaufnahmsgrund" finden. Im Rahmen einer Steuerprüfung kann die Finanzbehörde im Wege der Wiederaufnahme des Verfahrens einen Steuerbescheid insbesondere nur dann ändern, wenn
* er durch Fälschung von Urkunden, ein falsches Zeugnis oder durch eine gerichtlich strafbare Tat erschlichen worden ist ("Erschleichungstatbestand") oder
* im bisherigen (abgeschlossenen) Steuerverfahren noch nicht berücksichtigte Tatsachen und Beweismittel neu hervorgekommen sind, welche zu einer Änderung des Bescheides und damit zu einer Steuernachzahlung (oder auch zu einer Steuergutschrift!) führen würden ("Neuerungstatbestand").

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße