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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 17085
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Unser Verm gensberater hat Insovenz angemeldet. Wie haben ihm

Kundenfrage

Unser Vermögensberater hat Insovenz angemeldet. Wie haben ihm eine Darlehen mit betragsmäßig beschränkter Bürgschaft gegen. Er versprach uns eine jährliche Verzinsung
von 7%. Wir gaben ihm 10.000 Euro. Nun haben wir eine Forderungsanmeldung im
insolvenzverfahren gestellt.
Welche Argumente können wir nennen, damit wir eine Forderung aus einer vorsätzlich beganen unerlaubten Handlung des Schuldners (§174 Abs. 2 InsO) anmelden können?
Danke XXXXX XXXXX Mühe1

Gruß

Sibille Töpfer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine solche Handlung ist in erster Linie nach § 826 BGB gegeben. Dazu müssten also dessen Voraussetzungen vorliegen.

Wenn der Insolvenzverwalter (IV) von seiner drohenden oder bald bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wusste und dann doch noch dieses Darlehen mit dem Versprechen der hohen Zinsen angenommen hat, hat er nach § 826 BGB gehandelt und Sie vorsätzlich sittenwidrig geschädigt.

Diese daraus resultierende Schadensersatzforderung muss dann außerhalb des Insolvenzverfahrens notfalls gerichtlich durchgetzt werden.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.