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RA_Michaelis,
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 1521
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Kann w hrend der Ratenzahlung, hei t nach Zahlung der 1. Rat

Kundenfrage

Kann während der Ratenzahlung, heißt nach Zahlung der 1. Rate einer titulierten Forderung aus einem Gerichtsverfahren ein Insolvenzantrag gestellt werden oder ist das unzulässig ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RA_Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Ohne eine schriftliche Vereinbarung - welche dies ausschließt - ist dies wirksam !

In Ihrem Fall muss also eine - anwaltschaftliche - Vereinbarung getroffen werden, welche die Raten regelt und eingehalten werden kann .

Diese Vereinbarung sollte unverzüglich geregelt werden, damit das Insolvenzverfahren beendet werden kann !

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen :

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen anhand Ihrer Sachverhaltsangaben. Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Dies hat in der Praxis zur Folge, dass vermeintlich ähnliche Sachverhalte zu unterschiedlichen Gerichtsentscheidungen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Schon alles geschehen:

KONNTE während der Ratenzahlung, heißt nach Zahlung der 1. Rate einer titulierten Forderung aus einem Gerichtsverfahren ein Insolvenzantrag gestellt werden oder ist das unzulässig ?

Hintergrund:

1.
Mit Gerichtsvollzieherin eine Ratenzahlung über einen Betrag von 2000,-- Euro ( Gerichtsurteil, Anwaltskosten, Zinsen, GV-Gebühr ) vereinbart - 6 Raten.

2.
Unmittelbar die 1. Rate auf das Konto des gegnerischen Anwalts gezahlt - Anfang August 2009.

3.
14 Tage später hat der gegnerische Anwalt Insolvenzantrag gestellt - Ende August 2009.

4.
Amtsgericht übergibt an einen Gutachter.

5.
Termin Gutachter - Nachweis Sachverhalt und vollständige Zahlung - Januar 2010.

6.
Gegnerischer Anwalt proklamiert weitere Zinskosten.

7.
Insolvenzeröffnung beim Antsgericht eröffnet - Februar 2010.
Schufa-Eintrag.

8.
Rücknahme Insolvenz-Antrag.
Aber natürlich keine Rücknahme Schufa-Eintrag.

9.
Einzige Möglichkeit:
Unzulässigkeit der Forderungen oder des Insolvenzantrages nachweisen.

Daher die Frage.
Experte:  RA_Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend ,

Sie stellen 9 Fragen !

Dies ist ein sog. Ratforum zu einem unschlagbar günstigen Preis - Leistungsverhältnis - Verhältnis .

Stellen Sie bitte Ihre Fragen gesondert und akzeptieren Sie die Antworten Ihrer Experten .

Ich bin gerne bereit , Ihre Fragen einzeln zu beantworten .

M.f.G.
Experte:  RA_Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen,

unter den von Ihnen geschilderten Umständen verwundert der Insolvenzantrag doch sehr!

Nach der Rücknahme des Insolvenzantrages können Sie die Gegenseite auffordern, den Schufaeintrag löschen zu lassen, auch wenn dieser berechtig gewesen sein sollte

Immerhin beeintächtigt der Eintrag Ihre Kreditwürdigkeit und damit Ihre Leistungsfähigkeit .

Dies kann nicht im Interesse des Gläubigers sein .

Über die Kosten des Insolvenzverfahrens wird unter Berücksichtigung der nach Ihrer Darstellung unrechtmässigen Verfahrenseinleitung zu entscheiden sein.

M.f.G.

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