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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 23782
Erfahrung:  20 Jahre Landpraxis, Behandlung von allen üblichen Infektions- und Reisekrankheiten
61885400
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Guten Tag !Sehr gehrte Damen und Herren!Meiner Nachbarin

Kundenfrage

Guten Tag !Sehr gehrte Damen und Herren! Meiner Nachbarin wurde von ihrer Naturheilärztin geboten wegen ihrer Entzündungsdauerereitschaft (Was für ein Wort! )auf Kuhmilch zuverzichten,statt dessen Schafs-und Ziegenmilch zu trinken. Ich habe allerdings in einem Rundfunkvortrag erfahren, daß diese Milch verstärkt einen gewissen Stoff enthält, der freundlicher Weise Fett in Muskelgewebe wandelt, bei Muskelkraftsportkämpfern aber,( die diesen Stoff gezielt benutzen ))hohe Schmerzanfälligkeit bringt , aufgrund ständiger Entzündungen . Auch im Internet habe ich viele Leidensberichte der betroffenen Sportler gelesen. Jetzt finde ich nichts mehr, auch nicht den Namen dieses Stoffes. Würde meiner Nachbarin aber gern zusätzliche Informationen geben Können Sie mir bei diesem vorhaben helfen. Mit gruß und Dank , Helga Fuhrmann tel. 030 87341
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Infektionskrankheiten
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

es handelt sich wahrscheinlich um eine Verwechslung: Casein, auch Kasein geschrieben, ist in der Kuhmilch in deutlich höherer Menge als in Schafs- und Ziegenmilch vorhanden und hilft, Fett in Muskulatur umzuwandeln. Dafür erhält die Ziegenmilch mehr Molkeprotein, also mehr hochwertige Eiweiße (Albumine), außerdem mehr Magnesium, was Sportlern eigentlich zu Gute kommt.

Schmerzen durch eine übermäßigen Genuss (Kraftsportler nehmen gern größere Mengen Milch zu sich, bis zu 2 l tgl.) könne sich vielleicht durch einen relativen Zinkmangel erklären. Ich habe Ihnen mal eine Seite herausgesucht, die diese Milcharten vergleicht:


http://www.zalp.ch/aktuell/suppen/suppe_2004_03_01/su_mi.html


Insgesamt ist Milch ja eigentlich ein Nahrungsmittel für Babys und sollte in der Erwachsenen- Ernährung sowieso nur eine untergeordnete Rolle spielen, weil wir die zur Verarbeitung nötigen Enzyme oft nicht im ausreichenden Maße besitzen, und es dadurch z. B. häufig zu Laktoseintoleranz kommt.