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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 46
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Cityhunde ist jetzt online.

Old englisch Bulldogge will nicht mehr Raus gehen

Kundenfrage

ich habe einen 1 Jährigen Old englisch Bulldogge (Rüden)

und seit geraumer zeit ein grosses Problem.Er will nicht mehr Raus gehen.Nun muss ich ihn ständig ins Auto setzen und in den Wald oder Park fahren. wie kann ich ihn wieder dazu bringen mit mir auch mal ohne ständig erst mit dem Auto weg zu fahren vor die Tür zu gehen.?

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

hallo,

könnten Sie mir bitte Ihre bisherigen Versuche detaillierter beschreiben?

Oft sind wir Besitzer ja auch der Verstärker.

Gab es eine unangenehme Begenung draußen vor der Tür mit anderen Hunden?

Je mehr ich weiss umso besser kann ich helfen.

Vorab viele GRüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
es gab vor zwei Wochen ein vor fall da kam ein Pkw mit Anhänger und war sehr laut.Meine Bulldogge hatte Angst bekommen.
Er ist sowieso sehr schreckhaft, in ein Auslauf Gehege gehe ich zur zeit auch Nicht mehr da zwei Hunde mal auf ihn los gegangen sind, und Er da lag bis ich gekommen bin das schlimme an der Sache ist das Er sich überhaupt nicht wert...Meine Freunde sagen schon er ist ein Weich Ei.Nur ich möchte ja auch kein beisser als Hund haben.
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

als kleiner unsicherer Hund ist es sogar sehr klug sich nicht zu wehren- denn aus seiner Sicht würde er sich ja in Lebensgefahr begeben.

Andere Hunde merken schnell, wenn ein sensibler HUnd Angst hat und mobben dann gern, dass macht für iHren Kleinen natürlich alles noch schlimmer. Deshalb ist er keine Weichei- nur sehr sensibel!

Damit er wieder mit rausgeht sollten Sie über FUtter und Spiel arbeiten- dabei bitte nicht gut zureden, wenn er Angst zeigt- aber umso mehr loben, für jeden Meter den er mitkommt. ich würde schon im Haus anfangen ihn zu füttern oder zu bespielen und dann langsam auf die Straße- zuerst wirklich nur wenige Meter- und umdrehen, solange er noch mitkommt. Nicht erst, wenn er blockiert!Dann hat er ja gewonnen. Bitte Nur über positive Bestärkug arbeiten- und die Strecke ganz langsam ausdehnen.

Notfalls müssen Sie ihn einige Meter tragen- ohne KOmmentar, dann wieder bespielen und füttern und weiter. Er muss hungrig sein, sein normales Futter bekommt er erst NACH dem Gang.

Das geht alles nicht in wenigen Tagen, aber dies ist der einzige WEg, der langfristig hält.

Rein pflanzlich unterstützend zur Entspannung können Sie ihm Rescuetropfen geben (Apotheke) 4mal täglich 5 und vor jedem Gang nochmal 5.

Viel Erfolg!

Dr.M.Wörner-Lange Tierärztin u Verhaltenstherapie wwww.problemtiere.de

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehrbestehen, würde ich mich über einepositive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfachüber die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, sehr freuen.

Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das ist ja wohl ein Witz,wie soll ich ein 35kg Hund einfach unter den Arm nehmen?
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

A) woher sollte ich wissen wieviel ihr Hund wiegt? Mit 1 Jahr?????

B) Es war wohl eher nicht der Hauptpunkt im Training....

Schade, dass Sie es nicht ernst nehmen....

Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 29 Tagen.

Hallo liebe Hundebesitzer,

Ihre Frage wurde an mich weitergegeben. Entschuldigung für die Umstände.

Ihr Hund ist ganz sicher KEIN Weichei! Aber er ist noch sehr jung und im Moment total verunsichert durch die zwei unangenehmen Ereignisse.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn das ist ein emotionales Problem.

  1. Wie lasten Sie den Hund aus?
  2. Ist er trainiert, evtl. ausgebildet?
  3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
  4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
  5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besucher, Kinder, Artgenossen etc)?
  6. Ist er viel alleine, ohne Sie?
  7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage, damit wir den Grund des Verhaltens finden können.

Danke ***** *****

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Hallo,
Ich verlange nicht viel von meinem Hund,er ist nicht Ausgebildet und auch nicht Trainiert,Ich spiele ausreichend mit ihm und bin oft im Wald.Außer die letzten Tage da will er noch nicht mal mehr ins Auto.
Eine Kollegin von Ihnen hier meinte ich solle ihn auf den Arm nehmen,dass ist jawohl ein schlechter Witz!selbst ein Tierarzt weiß das diese Rasse mit 7 Monaten schon 20 kg wiegen.Meiner ist 12 Monate und wiegt 35 kg das hatte ich alles schon geschrieben.
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 27 Tagen.

Liebe Hundebesitzer,

Es wäre wichtig zu wissen, WAS Sie mit dem Hund spielen, um ihn auszulasten...

Die Ursache dieses Problems liegt nicht nur im "Rausgehen". Der Hund ist unsicher oder hat sogar Panik. Er will sein sicheres Domizil nicht mehr verlassen. Was ist passiert? Begann es wirklich erst nach dem Angriff der zwei Hunde?

Was Sie jetzt nur tun können, ist sein Selbstwertgefühl aufzubauen. Er hat das Vertrauen zu Ihnen leider sehr stark verloren. Er glaubt nicht, dass Sie ihn beschützen können (Sie haben ihn ja alleine gelassen in dem Moment, er war den 2 Hunden schutzlos ausgeliefert, wenn auch nur für Sekunden...

1. Gehen Sie nur zum nötigsten raus, also pullern oder kacken, danach erstmal wieder rein.

2. Vermeiden Sie vorläufig, anderen Hunden zu begegnen!

3. Wenn Ihr Hund Angst zeigt, stellen Sie sich vor ihn, mit Blick nach VORNE! Nicht den Blick zum Hund richten.

Für drinnen:
Bitte nicht wundern, diese Übungen kommen aus der Verhaltenspsychologie und helfen Ihrem Hund, auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird:

1. Lassen Sie Ihren Hund an sich hochspringen!!! Ermutigen Sie ihn unbedingt dazu! Verbieten Sie es auf keinen Fall, Er braucht das jetzt, um Ihre Teilnahme zu spüren.

Ganz Wichtig:

Spielen Sie Zerrspiele! Im Moment drinnen, später im Hausflur und letztlich im Freien und auf dem Spaziergang

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er immer gewinnt.
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen... (oder wenigstens ansatzweise Interesse daran zeigen)

Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht (Ausser, er verursacht eine wirkliche Katastrophe).
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen, harte Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie später NUR noch draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Sie finden auf meiner Homepage weitere Infos dazu. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen. Das ganze Therapieprogramm können wir hier leider nicht machen...

Viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 23 Tagen.

Liebe Hundebesitzer,

ich gehe davon aus, dass Sie nun erst einmal alles ausprobieren und fleißig mit Ihrem Hund üben. Wie bereits gesagt, Sie können das Problem nur auf emotionaler Ebene lösen, nicht mit Hundeschul-Methoden.
Der "Erfolg" hängt dann individuell davon ab, wie Sie die Sache umsetzen, und wie gerne ihr Hund mitmacht, oder ob mehr Probleme bestehen. Sollten Sie mehr Hilfe benötigen, kontaktieren Sie mich bitte.

In der Zwischenzeit würdeich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zu helfen.

Vielen Dank ***** ***** und alles Gute für Sie und Ihren Hund.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de