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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7112
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo Das Problem unseres Hundes ist Verlustangst.Alles

Beantwortete Frage:

Hallo
Das Problem unseres Hundes ist Verlustangst.Alles Training hilft nicht Termine Leckerchen Fernseh Radio und sogarAnxitane bringen nichts.Sobald niemand in der Wohnung ist wird gemailt das die ganze Strasser es hört.Bin total verzweifelt den ich liebe den Hund aber auch meine Mietwohnung.
LG Meike
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

wie alt ist der HUnd , wie lange schon bei Ihnen und seit wann zeigt er Trennungsangst?

Vorab viele GRüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
15 mon alt seit 4 Wochen bei uns .von Anfang an
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sobald niemand in der Wohnung ist fängt sie an zu Jaulen
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

ich würde das Training unbedingt so weiter machen- einige Ansätze waren ja schon richtig- hier nochmal die einzelnen SChritte.

Zuerst:

Eine schnelle Lösung gibt es leider nicht-ja langsamer und konsequenter Sie vorgehen um so erfolgreicher werden Sie langfristig sein. Pflanzlich Mittel helfen oft nicht ausreichend, es gibt ein spezielles Präparat beim Tierarzt gegen Trennungsangst: CLOMIPRAMIN- sprechen Sie IHren TA darauf an!

Das nachfolfgende Training hilft natürlich nur, wenn er nicht anschließend viele Stunden allein bleiben muss- dann hilft vorrübergehend nur eine Hundetagesstätte oder ein Hundesitter.

Er ist ja erst 4 Wochen bei Ihnen - und das Gewöhnen ans Alleinbleiben dauer oft viele Wochen.

Hier die wichtigsten Trainingstipps:
- immer nur einen müden Hund allein lassen
-niemals zurückkommen wenn der Hund noch
 bellt-warten bis er leise ist, sonstist es für ihn eine Verstärkung seines Verhaltens.


- Üben Sie in kleinen Schritten-anfangs Minuten- wenn Sie noch in der Wohnung sind- das er auf seinem Hundeplatz bleibt, wenn Sie es möchten.(notfalls vorübergehend kurzzeitig dazu anbinden). Geben Sie ihm dazu einen Kauknochen
und geben Sie ihn wieder frei, solange er noch ruhig ist.
Als Belohnung ein Superlecker und den Knochen wegpacken.
So lernt er, ruhig auf seinem Platz zu bleiben und zu entspannen-erstmal inIhrer Gegenwart.
Klappt das, können Sie bei der nächsten Übung kurz das Zimmer verlassenund sofort wieder zurückkommen, solange er noch ruhig auf seinem Platz liegt.
So können Sie langsam-über Wochen- die Zeitdauer Ihrer Abwesenheit ausbauen.
Erst in ein anderes Zimmer gehen, dann auf den Flur, in den Keller etc.
Zusätzlich hilft folgende Übung:
- Weggehrituale üben ohne wirklich weg zu gehen: also Schlüssel, Tasche, Jacke
nehmen als wolle man weggehen - und doch dableiben.
 So werden diese Handlungennicht zu einem Angstsignal der bevorstehenden
Trennung.


Leider gibt es keine schnelle Lösung, je langsamer Sie
 vorgehen und jegeringer anfangs die Zeit der Trennung ist, um so schneller
 haben sie langfristig Erfolg.


Für die Übergangszeit würde ich raten den Hund einen Hundesitter zuengagieren
 falls Sie Stunden weg müssen- oder eine Hundestagesstätte zuversuchen, viele
 Hunde gehen sehr gern dorthin.

Denn erst wenn Ihr Hund durch die Übungen eine Stunde ruhig allein
bleibt (daskann Wochen dauern) können Sie in größeren Zeitabständen (wieder nur langsamsteigern)
wegbleiben.
In vielen Fällen ist es sinnvoll, den Hund an eine große Hundebox über Futterzu gewöhnen. Die meisten Hunde sehen darin schnell "ihre" Höhle undgehen gern hinein- und bleiben dann-natürlich sollten Sie müde sein- auchruhiger in der Box als in der ganzen Wohnung und außerdem kann erso nichts kaputt machen.

Bis er sich an die Box als Entspannungsort gewöhnt hat (bitte NUR darinfüttern) wird allerdings auch wieder 1- 3Wochen dauern. Die Box muss so großsein, dass er darin stehen und sich umdrehen kann.
Bleibt er einige Wochen ruhig in der Box, können Sie auch wieder anfangen dieTür aufzulassen wenn Sie ihn allein lassen.
In jedem Fall wäre es wichtig, ihm nicht die ganze Wohnung zu überlassen, wennSie weg gehen: je mehr er rumlaufen kann, umso erregter wird er.

Wenn Sie täglich mehrmal übern können und er in dieser Zeit nicht länger aalein bleiben muss, sollte er es in wenigen Wochen gelernt haben- schneller geht es leider nie.

Viel Erfolg!

Dr.M.Wörner-Lange TÄ u. Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

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Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Dr.m.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie

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