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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7017
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Wir haben eine Hündin (bisher unkastriert) mit 5 Monaten aus

Beantwortete Frage:

Wir haben eine Hündin (bisher unkastriert) mit 5 Monaten aus dem Tierheim zu uns geholt. Sie kam ursprünglich aus Rumänien. Sie machte einen äusserst positiven Eindruck auf uns, war richtig anschhmiegsam usw. Auch als wir sie nach der Quarantäne ins Haus holten war sie lieb, verschmust und voll Kuschelverlangen. Jetzt auf einmal wird sie uns gegenüber gehörig aggressiv: Sie "schmust" mit uns kuschelt sich an unsere Körper - um dann völlig unvermittelt auszurasten. Sie beißt uns recht schmerzhaft immer in Hände und Arme, bellt ununterbrochen und ist richtig angriffslustig. Irgendwie sieht es nach einer Art rabiater Spielaufforderung aus - aber wir kommen mit diesem Verhalten einfach nicht mehr zurecht. Hat sie ihren "anfall" überwunden (dauert manchmal recht lange) ist sie wieder lieb und kuschlig. Was machen wir falsch und wie können und sollen wir damit umgehen. Wenn sie mit anderen Hunden zusammen kommt versucht sie sofort diese zu dominieren.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

Ihre Maus ist jetzt gerade erwachsen und versucht die Rangordnung in Frage zu stellen. So wie sie andere Hunde dominiert versucht sie es jetzt auch bei Ihnen- einerseits will sie spielen aber wenn es nicht nach ihrem Willen geht wird sie aggresiv.

Dies VErhalten darf natürlich nicht geduldet werden, sonst wird es immer schlimmer.

Sobald sie von sich aus anfängt zu bellen oder zu schnappen wird sie SOFORT aus dem Zimmer gesperrt mit einem scharfen NEIN und erst wieder nach wenigen Minuten, wenn sie ruhig ist, wieder rein geholt. Ausschluss aus dem Rudel ist immer die schlimmste STrafe. Zusätzlich darf sie zur Zeit nur auf Sofa oder Bett wenn SIE es ihr erlauben, nicht von sich aus- das bestärkt sonst ihre Chefposition.

Damit Sie sie im Haus besser und gefahrlos lenken (zum Beispiel vom Sofa oder rausbringen) können, würde ich sie einige Zeit eine sog. Hausleine tragen lassen- ein 1-2 m langen Stück strick/Leder ohne Haken- am Geschirr befestigen.

Bitte nie gut zureden das versteht ein Hund als Bestätigung.

Zusätzlich sind folgende Rangordnungsregeln wichtig- dann wird sie insgesamt friedlicher und folgsamer:

"Nabel der Welt Training"(Das sind SIE):


-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter,Anleinen,
Rausgehen) 

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.


- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen


- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

-Sie beginnen und beenden jedes Spiel(wenn es am schönsten ist) und packen das
Spielzeug weg
- BEVOR sie aufdreht!

-jede Interaktion, die von ihr ausgeht wird erstmal ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel, durch abwenden,

denn
- alles geht von Ihnen aus (nicht vom Hund), sobald sie Ruhe 
gibt. Ein Hund darf nichts einfordern.
-

Futter am Besten nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten undzwischendurch 
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern alsBelohnung für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf sie nur NACH Aufforderung dorthin (s.o)


-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen mit Belohnung machen Ihnen zusätzlich die Umerziehung leichter.

Viel ERfolg

Dr.M.Wörner-Lange TÄ Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

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Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.