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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6961
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

PRT Hündin von einer freilaufenden Dogge angegriffen

Kundenfrage

PRT Hündin  von einer freilaufenden Dogge angegriffen

Im Alter von 1 Jahr wurde meine angeleinte PRT Hündin innerhalb weniger Wochen mehrmals von einer freilaufenden Dogge angegriffen und von einer Franz. Bulldoge in die Nase gebissen. Ich konnte als Hundehalterin immer nur noch reagieren. In der folgenden Zeit hat sie bei jedem fremden Hund der zu nahe kam gleich abgeschnappt. Mit ihren Freunden die sie kennt gibt es keine Probleme. Leider kommen keine Neuen mehr hinzu da ich mittlerweile keine Kontakte mehr zulasse aus Angst vor Beißereien. Ich wechsle die Straßenseite oder gehe zurück. Erst dachte ich sie ist aggressiv. aber eigentlich ist sie ängstlich und unsicher. Und ich mittlerweile auch. In der Familie und mit allen Menschen sehr lieb. Eigentlich mag sie lieber Menschen als Hunde. Sie war in der Hundeschule und sie ist gut erzogen für einen Terrier.

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

ich finde, Sie handeln absolut richtig! Ihre Hündin möchte mit fremden HUnden keinen Kontakt- und das muss ein ausgewachsener HUnd auch nicht- und braucht es auch nicht unbedingt. Sie selbst ist unsicher, ebenso ja auch SIE nach den Erfahrungen- dies merkt auch Ihre Hündin. Es ist deshalb gut, wenn Sie fremden HUnde aus dem WEg gehen und so die Lage entspannen.

Nachfolgendes Desensibilisierungstraining kann helfen, Situationen zu entspannen, so dass sie sich nicht mehr so gestresst fühlt und schnappt:

Konzentrieren Sie sie - solange sie noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
anfangs auf eine SO große Entfernung, dass sie noch keine Aggression wie fixieren, steiff werden oder schnappen zeigt.

So lernt sie, fremde Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (Futter,LEcker,Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass sie wirklich entspannt bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die 
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
 im Kopf-was sie bisher erregt hat-verschafft ihr jetzt in Ihrer
 Gegenwart Entspannung und ein angenehmes Gefühl an Ihrer Seite anstatt Angst und Stress bei Begegnungen mit fremden Hunden.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe undGeduld.
Hat sie sich schon "hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.

So kann sie fremde Hunde neu positiv oder neutral abspeichern und bleibt entspannt- einen direkten Kontakt wurde ich grundsätzlich nur weiter mit befreundeten HUnden zu lassen.

Alles Gute!

Dr.M.Wörner-Lange TÄ u Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehrbestehen, würde ich mich über einepositive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfachüber die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, sehr freuen.

Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gibt es ein homöopathisches Mittel das die schlechten Erfahrungen loslässt ?
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

Oft helfen homöopathisch zusätzlich zum Training Rescuetropfen (Apotheke) gut- 4mal 5 Tropfen täglich und zusätzlich jeweils vor dem Spaziergang. Auch Zyklene - Kapseln, die auf natürliche WEise beruhigen können Sie einsetzen. (Tierarzt, Internet) Ich würde es zuerst mit Rescue versuchen.

Bester Gruß

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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Monat.

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