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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 38
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Cityhunde ist jetzt online.

Ich habe einen Mops 5jahre alt. Es gibt 2 Dinge die ich

Kundenfrage

ich habe einen Mops 5jahre alt. Es gibt 2 Dinge die ich nicht bekämpft bekomme. Mein Hund bellt, jault und springt den Fernseher an sobald er sieht das ein Tier, egal ob Schlange, Kröte, tiger, Hund oder was auch immer, drin vorkommt. Er erkennt anscheinend alles was Tiere sind. Auch im Tiefschlaf wacht er auf und dreht durch wenn er einen Hund im tv bellen hört. Fernsehen mit ihm ist eine Qual, den. In fast jedem Film kommt ein Tier vor und genau zu diesen Zeitpunkten sieht er auch grad hin.

Ich versuche es zu unterbinden sobald ich merke das er anfangen will, doch er reist sich los und dreht ab. Ich schicke ihn auf sein Platz, ignoriere ihn, doch seit ewigkeiten gibt es keine Besserung, er fängt immer wieder an. Wasserpistole interessiert ihn auch nicht obwohl er Wasser hasst.

Die 2. Sache ist, mein Mops trampelt auf allem herum was ihm im Weg liegt. Ob vor Freude wenn ich nach hause gekommen bin, durch die Schuhe die auf dem Boden stehen. oder wenn ich Papierkram auf der Couch sortiere, er läuft einfach durch. Genauso rennt er über mich oder auf mir sowie meinen Neffen (1 1/2) Jahre herum.

Ansonsten ist er ein ganz lieber Kerl und sehr artig aber diese beiden Sachen weiß ich nicht wie ich das behandeln soll. Ich hoffe sie haben einen Rat. Vielen Dank

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo liebe Hundefreunde,

eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die evtl. die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn das ist ein emotionales Problem und muss auch so angegangen werden.

  • Wie lasten Sie den Hund aus? (Bitte alle Aktivitäten aufführen)
  • Ist er trainiert, evtl anderweitig ausgebildet?
  • Was darf der Hund, was darf er nicht?
  • Welche Angst-Momente, oder andere "Nicht-entspannte" Situationen hat er (Lärm, Besuch, Auto etc)?
  • Ist er viel alleine, ohne Sie?
  • Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  • Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie?


All das wäre wichtig, um die Ursache herauszufinden.

PS: Bitte lassen Sie den Blödsinn mit der Wasserpistole und anderen unsinnigen "Bestrafungen".

Ich würde mich freuen, Ihnen helfen zu können.

Ihre
Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Punkt 1: mein Mann geht frühs mit ihm ca 10 Minuten raus, ich gehe ca 14 Uhr ne halbe Stunde bis 45 min mit ihm, gegen 19 Uhr geht mein Mann mit ihm auch ca 30-45 min und spät abends gehe ich nochmal 10 min. Zwischendurch spielen wir mit ihm und seinem Kuscheltier wie es uns und ihm passt.
Er ist "nur" von ca 15-19 Uhr allein von Mittwoch bis Samstag, sonst ist zumindest einer von uns da außer wenn wir mal einkaufen oder mal was vor haben.
Und in dieser kurzen Zeit nimmt er den Müll auseinander wenn wir ihn vergessen haben.
Alfie hasst alleine sein. Und er sehr liebebedürftig, die bekommt er auch. Er brauch immer körperliche Nähe, habe ich zumindest das Gefühl.
Ballspiele oder Stöckchen und schwimmen sind nicht sein Ding.
Fressen ist das wichtigste auf der Welt.
Ab und an machen wir Futterspiele.
Speziell trainiert ist er nicht.
Er hört auf Sitz, bleib, an der Straße wartet er bis ich Kommando gebe, Platz und läuft super unangeleint. Draußen hört er besonders gut.
Als Bestrafung ( je nachdem was er gemacht hat zeige ich ihm was er da getan hat ) und schick ihn auf seinen Platz und ignoriere ihn bis ich denke es ist genug. Allerdings versucht er immer wieder sich ranzuschleichen.Er darf auf die Couch (ab demnächst soll er das aber auch nicht mehr), aber nicht aufs Bett. Er macht es trotzdem ab und an.
Eigtl "durfte"er bisher alles, da ich bei einigen Dingen einfach drüberhinweggesehen habe oder eben nicht konsequent genug war.
Grundsätzlich ist er ein ganz lieber Kerl und würde keiner Mücke was tun. Er ist leider eben nur sehr trampelig, springt auf mich mit Anlauf, legt sich auf meinen Bauch und haut mir ausversehen seine Pfote ins Gesicht. ZB ��
Er trampelt auf allem herum was ihm im Weg liegt anstatt drum rum zu gehen.Angste hat er eigentlich keine. Silvester stört ihn nicht, Gewitter nicht.
Nur der Staubsauger und Wasser.Das war jetzt sicher zu viel Information. HahaVielen Dank
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Liebe Hundefreunde,

Sie tun viel, aber leider das Falsche. Es sind kaum artgerechten Aktivitäten zu verzeichnen. Warum soll der Hund nicht aufs Sofa? Wenn beide damit klarkommen ist es ok. Nur wenn der Hund das Sofa für sich beansprucht, ist es nicht ok und er muss runter. (vergessen Sie all die Dominanz-Sprüche...)

Dass er nicht spielt ist kritisch! Es ist ein Zeichen innerer Verspanntheit und emotionaler Blockaden. Es gibt also in seinem Nervensystem sehr viele unverarbeitete Situationen.

Bieten Sie ihm jetzt vor allem emotionale Sicherheit, verlangen Sie nicht zu viel Disziplin von ihm! Überschütten Sie ihn nicht mehr mit LIEBE.

Folgendes wird Ihrem Hund guttun:

Schnüffelspiele - Leckerlies inLappen,Wasch-Handschuhen oder Packpapiereinwickeln und vom Hund"finden"lassen. Oder unter einem Haufen Äste das Futter verstecken...Damit ist er eineWeile beschäftigt.

Konzentrationsübungen - ÜberBaumstämme balancieren

Tricktraining- Ihnen die Schuheausziehen, Dingevom Boden aufheben (wenn Ihnen was runterfällt) oder die Türehinter sichzumachen... Wie das genau geht erkläre ich Schritt für Schritt inmeinem BuchJeder Hund ist anders.

Ganz Wichtig:

Spielen Sie Zerrspiele im Freienundauf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy (Sporthundbedarf) an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er gewinnt.
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen...
Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht.
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, direkte Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Ich hoffe, dass Ihnen diese Übungen in den nächsten Wochen erst mal weiterhelfen.

Danach können Sie mich gerne noch einmal kontaktieren, unten über die Webseite. Denn so etwas sollte schrittweise aufgebaut werden. Eventuell brauchen Sie auch Hilfe, um ihn zum Spielen zu animieren. Sie können nicht einfach nur am Symptom arbeiten, das wäre nicht hilfreich.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de