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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 33
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Border Collie ist ein überaus ängstlicher Hund

Kundenfrage

Border Collie ist ein überaus ängstlicher Hund

Hallo. Ich habe einen zweijährigen Border Collie. Es ist ein überaus ängstlicher Hund. Jetzt haben wir seit ein paar Tagen das Problem das er im dunklen nicht mehr raus will. Er setzt sich und geht keinen Schritt vor. Nur zurück in die Wohnung. Dabei schaut er einen so an als ob er sich entschuldigen möchte. Wir wissen nicht mehr weiter

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 3 Monaten.

Liebe Hundefreunde,

Sie sollten als erstes das Selbstwertgefühl Ihres Hundes aufbauen und die Gruppendynamik intensivieren. Sein Vertrauen in Situationen ist noch nicht sehr groß, er braucht also Ihre Hilfe.

Sie können aber nicht direkt am Symptom arbeiten, sondern müssen das Selbstvertrauen langsam aufbauen, danach führen Sie ihn bewußt nach draussen.
Im Moment ist es ja lange hell, also müssen Sie nicht wirklich im Dunkeln mit ihm raus. Der letzte Gassigang gegen 21.00h ist ausreichend bis zum nächsten Morgen.

Machen Sie folgendes:

Spielen Sie Zerrspiele im Freien undauf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy (Sporthundbedarf) an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobalder er es erwischt "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er gewinnt.
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen...
Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht.
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, direkt Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung

Sollte der Hund nicht mitspielen, benutzen Sie einen echten Knochen oder reiben etwas Leberwurst oder Butter ans Spielzeug.
Sobald der Hund Interesse daran zeigt, belohnen Sie mit Futter.
Aber: Fordern Sie den HUnd NICHT verbal zum Spielen auf! Er muss von selber Interesse wecken.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Eventuell finden Sie auf meiner Homepage auch noch Infos dazu. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

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