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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6814
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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pinschermix hat Angst

Kundenfrage

Hallo ich habe seit freitag einen mini pinschermix sie ist sieben monate alt hat vor dem und allem angst auch drausen zeigt sie es sehr deutlich. Draußen möchte sie hinter fahrräder und autos hinterher und wenn sie nicht rankommt beißt sie in die füße und nun weiß ich nicht weiter

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 8 Monaten.

Hallo,

durch eine stabile Rangordnung müssen Sie ihr zeigen, wer der Chef ist -und geben ihr dadurch Sicherheit. Hunde brauchen als Rudeltiere eine sicheren Führung - das hat sie sicherlich bisher nicht kennengelernt.

Hier die wichtigsten Tipps zur Festigung der Rangordnung
"Nabel der Welt Training" (Das sind SIE):


-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter,Anleinen,
Rausgehen) 

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.


- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen


- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

-Sie beginnen und beenden jedes Spiel(wenn es am schönsten ist) und packen das
Spielzeug weg.

-

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wirdignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden
-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe 
gibt.

-Der Hund darf nichtseinfordern.
-

Futter am Besten nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten undzwischendurch 
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern alsBelohnung für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACHAufforderung dorthin.


-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.
Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem sie bleibt , wenn Sie es wollen-ambesten 
über Leckerlis antrainieren, oft ist dazu eine Hundebox eine große Hilfe.

Je besser die Rangordnung ist umso einfacher ist es für Sie auch draußen

Draußen würde ich wie folgt trainieren:

Trainieren Sie Situationen, in denenIhr HUnd üblicher
Weise Angst- oder Jagdverhalten zeigt, wie folgt:
Konzentrieren Sie sie - solange sie noch entspannt ist- über Spielzeug/Futter oder Leckerauf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Erregung zeigt zeigt.

So lernt sie, Hune, Menschen, Fahhräder, Autos (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker,Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und istgleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass
 sieruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf-was sie bisher erregt hat-verschafft ihr jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannungund ein angenehmes Gefühl anstatt Angst und Erregung. Dann wird sie auch nicht mehr vor Erregung in die Füße beißen.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe undGeduld.
Hat sie sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhebewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie sie imit Ihrem Körper blockieren (vor sie stellen)scharf NEIN sagen und warten bis sie sich entspannt- dann Lob und weiter.

Bitte NIE trösten oder Beruhigen, dies versteht ein HUnd immer als Bestätigung seines Verhaltens.

Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für dieseÜbungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.

Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 8 Monaten.

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Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

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