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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7160
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Mein 1 3/4 jähriger russischer Terrier ist sehr gern mit anderen

Beantwortete Frage:

Mein 1 3/4 jähriger russischer Terrier ist sehr gern mit anderen Hunden zusammen, tobt, zankt nicht und ist dabei sehr beliebt. treffen wir aber auf einen Hund an der Leine, eegal, ob er selbst an der Leine ist oder nicht, reagiert er unglaiblich agressiv und stürzt sic auf den fremden Hund. Er hat innerhalb einer Woche dieses Verhalten insbesondere kleineren, ängstlichen Hunden gezeigt, daß ich Sorge hatte, er verletzt sie ernsthaft. In solchen Momenten ist er auch nicht abrufbar. Was kann man tun? Läßt sich das überhaupt effektiv terapieren oder muß ich auch im Freien ab jetzt immermit ihm an der Leine gehen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,an der Leine sind viele Hunde aggressiver- denn gerade an gespannter Leine fühlen sie sich verstärkt durch den Besitzer am Ende- zudem unterstützt, da wir ja meist auch noch schimpfen oder beruhigen.Leider bestehr die Gefahr, dass er auch ohne Leine gerade bei Kleinen Hunden aggressiv werden könnte, besonders, wenn er sich vorher schon erregt hat.Da er ja auch gerade erwachsen ist- aber noch gut zu formen, würde einige Wochen nur an Leine trainieren, bis er sich in Gegenwart anderer Hund so wieder entspannt hat. Erst kurze Leine, dann Schleppleine.Treffen Sie in Wald oder Feld Hunde die er kennt und mag in seiner Größe und sie können sich sicher sein, er bleibt friedlich, würde ich ihn los machen- aber wie gesagt, dass ist abhängig von der Situation, seinem Verhalten und den anderen Hunden. Alternativ wäre die Schleppleine.Trainieren Sie Situationen, in denen Ihr HUnd an der Leine üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist (das ist sehr wichtig, sonst belohnen Sie seine Errgeung)- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung zum anderen Hund, dass Ihr Hund noch keine Erregung/Aggression zeigt.
So lernt er, den Anblick anderer Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker,LieblingsSpielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.Wichtig dabei ist anfangs eine SO grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt- evtl zurück gehen- Straße wechseln, in einen Eingang gehen...In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die 
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
i m Kopf-was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannungund ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe undGeduld.Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhebewähren,Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen)scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob/Lecker und weiter.In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für einegewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen können- gerade bei einem großen Hund.Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.Strafen wären kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.Auch gutes Zureden oder längeres Schimpfen versteht ein HUnd als Bestätigung.Ein scharfes NEIN als Abbruchswort ist ok- dann weiter über positive Bestärkung erwünschten Vehaltensarbeiten ist der erfolgreichste WEg- es wird einige Wochen dauern, aber dann hält es bei konsequneter Führung auch! Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung. Falls keine Fragen mehrbestehen, würde ich mich über einepositive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfachüber die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, sehr freuen.Viel Erfolg!Dr.M.Wörner-LangeTierärztin und Verhaltenstherapiewww.problem-tier.de
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.