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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6703
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Einen wunderschönen guten Tag, wir hatten es damals leider

Kundenfrage

Einen wunderschönen guten Tag,
wir hatten es damals leider Gottes
Versäumt, mit unserem heute 6 jährigen
wunderschönen Labradorrüden zur Welpenschule
zu gehen und die unglaubliche Liebe zu ihm
hat uns nie zu strengen Erziehungsmethoden
verholfen. Unser größtes Problem ist, dass
er mit uns meistens gassi gehen will und
er oft keine anderen Rüden um sich herum
akzeptiert. Wir hatten bereits mehrere
Trainer zu Haus, aber leider ohne Erfolg .
Bitte helfen Sie uns und unserem
2. Marley (Aragon) Rufname: Ari
Herzlichsten Dank im Vorraussetzung
Norbert und Ines Püschel
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 2 Jahren.

Lieber Nutzer,

ich kann Ihre Verunsicherung sehr gut verstehen- es ist jetzt für Ari besonders wichtig, dass ganz klar und konsequent vorgegangen wird. Mit den beschriebenen Trainingsmethoden habe ich langfristig in meiner Therapiepraxis in ähnlichen Fällen immer Erfolg gehabt:

Trainieren Sie Situationen, in denen Ari üblicher
 Weise Aggessionsverhalten gegen Rüden zeigt, wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.
 (das können anfangs gut 10- 20 Meter sein)
So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker, Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine SO grosse Entfernung, dass 
er ruhig bleibt.(Desensibilisierung)

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf- was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
 Gegenwart Entspannung und ein positives Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung"/Umkonditionierung klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn mit Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen) scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.
In den meisten Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen können- gerade bei einem großen Hund.
Oft hilft es zusätzlich sehr, wenn Ari sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition- je sicherer die Rangordnung um so einfacher die Umerziehung.
Strafen wären kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.
Brauchen Sie zusätzlich Hilfe vor Ort, helfe ich Ihnen gerne über Ihre PLZ- ich denke aber, mit dem beschriebenen Training sollten Sie innerhalb weniger Wochen meiner Erfahrung nach deutlichen Erfolg haben.
Alles Gute!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie/-Training
www.problem-tier.de


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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 2 Jahren.

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