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Sit-HappensDE, Hundeverhaltensberater nSB ®
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 601
Erfahrung:  Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
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Hallo ich habe ein chiwawa 9 Monate und er hat vor allem und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo ich habe ein chiwawa 9 Monate und er hat vor allem und jedem angst egal ob andere Hunde oder gelbe Säcke oder manschen. Wenn wir Zuhause sind und er ein gereusch hört z.b. drausen Autotür oder ähnliches fangt er an zu knurren oder zu bellen an . Ich bitte um Hilfe da ich mir selbst nich mehr helfen kann. Lg Mariola
Hallo und willkommen hier bei Just Answer. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen zum Thema Hund beantworten zu dürfen.

Ich hätte dies bezüglich noch ein paar Fragen an Sie.

Seit wann ist der Hund bei Ihnen?

Wer knurrt und bellt, wenn andere Hunde Ihnen entgegen kommen oder Säcke auf der Strasse liegen, legt er sich dabei in die Leine, oder bleibt er hinter Ihnen, bleibt vielleicht auch stehen und will nach Hause? Oder ist es nur Bellen und knurren?

Wie verhalten Sie sich in den Situationen?

Was hat man mit dem Hund in der Hundeschule trainiert?

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de


Hinweis zur Online-Beratung:
Bitte haben Sie Verständis dafür, dass eine Online-Beratung keine individuelle Beratung ersetzt. Da ich als Hundetrainer & Verhaltensberater mir kein Gesamtbild des Hundes, des Halters & dessen Umgebung machen kann, kann ich Ihre Frage nur allgemein bezogen beantworten.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Ich stehe Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Der Tobi ist mit 14 wochen zu uns gekommen, wenn uns andre hunde entgegen kommen zieht er sein schwanz ein läuft hinter mir und wenn der andre hund an uns vorbei läuft fängt meiner an zu bellen an und dann versucht er weg zu laufen. In der Situation hat man mir in der HundeSchule gesagt das ich im am Fuß laufen lassen soll das tuhe ich auch oder das er sitz machen soll und ich ihm mit lekerlie ablenken soll. Bei den gelben Säcke ist das so das er weg laufen möchte und ich versuche ihn an der kurzen Leine zu halten . In der HundeSchule hat man mir nur gesagt das ich ihm ablenken soll und mit ihm augen Kontakt halten soll. Und in der anderer hundetrener hat mir gesagt das ich es ignoriert soll

Hallo Mariola,

vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Tobi scheint ein doch sehr unsicherer Hund sein, wo der Züchter nicht gerade gute Arbeit geleistet hat, den Hund an seine Umwelt zu sozialisieren.

Die Trainingsansätze sollten Sie fortführen, jedoch ohne die Stimme einzusetzen. Desto mehr Sie auf Tobi einreden, um ihn die Angst zu nehmen, um so mehr bestätigen Sie seine Angst.

Ablenken bei Objekten die er nicht kennt, ist nicht gerade ideal, wie soll Tobi lernen das er sich dort nicht stressen muss.

Bei Artgenossen würde ich Ihnen empfehlen ein Ausweichtraining zu trainieren (OHNE STIMME):

Wenn Ihnen also ein anderer Hund entgegen kommt, dann weichen Sie diesem in einem grooooßen Bogen aus. Bleiben Sie ruhig und gelassen und gehen normal Ihren Weg weiter und an dem anderen Artgenossen vorbei. Bestätigen Sie jeden Blickkontakt Ihres Hundes in Ihre Richtung mit einem Leckerchen. Verhält er sich ruhig, wird er ebenfalls mit Leckerchen belohnt. Sehen Sie und Ihr Hund bereits in der Fernen einen Hund wird er mit einem Leckerchen bestätigt.
Ihr Hund lernt so zu verknüpfen, dass jedes Mal wenn ein anderer Artgenosse auftraucht, dies sehr positiv für ihn ist, denn es folgt direkt ein Leckerchen. Somit werden andere Artgenossen in den Augen des Hundes ein positiver Kontakt.

Auch wichtig, stellen Sie sich zunächst zwischen dem fremden Hund und ihrem Hund. Überlassen Sie Ihrem Hund nicht das offene Feld, so kommt er schnell auf den Gedanken, Entscheidungen wieder selbst zu treffen. Was bedeuten kann, sein Verhalten schlägt in Aggressionen um oder seine Angst wird tiefgehender bestätigt.

Es ist wichtig, dass Sie die Leine ausschließlich als Sicherung benutzen, niemals zur Korrektur. Daher nehmen Sie zunächst die Leine hinter Ihren Rücken.

Des weiteren sollten Sie über den Futtertrieb des Hundes arbeiten, damit dieser sich selbst für richtiges Verhalten bestätigen kann.
Setzen Sie Futter passiv ein, dass heißt Ihre Futterhand ist stehts gefüllt (FLeischwurst, Käse, gekochtes Hühnchen eignen sich hervorragend dazu), hängt an Ihrem linken Bein herunter und Sie gehen zusammen einen Schritt.

Dadurch das Futter passiv eingesetzt wird, konditioniert sich der Hund für Richtiges Verhalten selbst, so dass Ihr Training hinter her ohne Futter funktioniert.
Wichtig ist, dass Sie ausschließlich zusammen mit Ihrem Hund gehen.

Wenn Ihr Hund die ersten Lernschritte erfolgreich absolviert hat, nehmen Sie die Leine nach vorne und fangen an die Futterhand langsam für wenige Schritte hoch zu halten. Gerade auch dann, wenn Sie auf einer Höhe mit dem anderen Artgenossen in der Distanz sind. Er soll ja ruhig mit dem Artgenossen in der Ferne auseinandersetzen. Sobald er wieder Blickkontakt zu Ihnen aufnimmt, geht die Futterhand wieder runter und Sie können Ihren Gang fortsetzen. Der Hund motiviert sich durch diese Erwartungshaltung ständig selbst um das neu erlernte Verhalten zeigen zu können, denn nur das führt zur Triebbefriedigung.

Wenn Sie dies ein paar Wochen geübt und trainiert haben, können Sie die großen Bögen wieder verringern. Verringern Sie aber die Bögen lieber nur um 10cm als direkt um 2 Meter und im Anschluss wieder in einem unerwünschten Verhalten zu stecken.
Für jedes brave und ruhige Verhalten wird Ihr Hund gelobt und bekommt ein Leckerchen.


Bei der Angst vor fremden Objekten, sollten Sie Zuhause anfangen. Nehmen Sie sich einen Sack oder stopfen Sie ein paar Kissen oder ähnliches hinein, zunächst aber etwas was keine Geräusche macht und legen Sie diesen einfach mal auf den Boden.
Tobi wird wahrscheinlich zu nächst verschwinden. Knien Sie sich zunächst auf den Boden und neben den Sack und rufen Sie Tobi zu sich. Desto näher er kommt, desto mehr loben Sie ihn über die Stimme (Ihre Stimme muss dabei immer quietschiger werden). Hat Tobi sich getraut an dem Sack zu schnuppern, stehen Sie auf, gehen in die andere Richtung, freuen sich und spielen kurz mit ihm.

Das üben Sie ein paar Tage lang. Sie können hier natürlich auch wieder das hochmotivierende Futter (Fleischwurst, Käse, gekochtes Hühnchen) einsetzen. Finden Sie heraus wofür Tobi alles stehen und liegen lassen würde und machen Sie sich dieses Futter zu Nutzen. Desto höher der Futterwert für den Hund ist, um so mehr Erfolg werden Sie bei Tobi haben, dass er mitarbeiten wird.

Hat sich Tobi daran gewöhnt, kann sich der Sack auch ab und an mal bewegen. Funktioniert das mit der Zeit auch, wechseln Sie das Szenario nach draußen. Liegt also ein Sack in der Nähe, ziehen Sie die Aufmerksamkeit Tobi erst auf sich, verwickeln ihn ggf. in ein Spiel und nähern sich dem Sack, lassen Sie die Leine dabei etwas lang, jedoch nicht durchhängen lassen sondern etwas straff halten, nicht zu doll, aber er soll etwas Druck am Halsband spüren. Knien Sie sich am Sack hin, und warten Sie, mit jedem Schritt den er auf Sie und den Sack zumacht, nehmen Sie ein Stück der Leine auf, ist er dann bei Ihnen wird er wieder über das Futter gelobt.

Mit der Zeit wird so alles für ihn immer uninteressanter und er wird schnell lernen, dass Sie Situationen klären und das es kein Grund mehr gibt, sich selbst Stress zu machen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Bestehen keine weiteren Fragen mehr, so bitte ich Sie um Bewertung der Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de


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Bitte haben Sie Verständis dafür, dass eine Online-Beratung keine individuelle Beratung ersetzt. Da ich als Hundetrainer & Verhaltensberater mir kein Gesamtbild des Hundes, des Halters & dessen Umgebung machen kann, kann ich Ihre Frage nur allgemein bezogen beantworten.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Ich stehe Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Eine Frage habe ich da noch wenn wir Zuhause sind und ich die Fenster auf habe und es bewegt sich draußen irgend was Autotür z.b. fängt er auch an zur knure und bellen. Was kann ich tun das er es nicht mehr macht.? Jetzt sage ich immer aus aber das macht er immer wieder

Zum einen bauen Sie das Deckentraining auf, damit er sich entspannt auf seinem Platz, Decke, Körbchen verhält. Ist er ruhig bestätigen Sie ihn sofort wieder über Futter.


Hierzu richten Sie ihm bitte eine Decke oder ein Körbchen an einem ruhigen Ort ein. Einem Ort wo sich der Hund zurückziehen kann ohne weiter gestresst zu werden. (Dies bezüglich wäre zum Beispiel der Korridor der flasche Platz.)

Haben Sie nun eine Stelle gefunden, bewaffnen Sie sich mit sehr vielen tollen Leckerchen (Fleischwurst oder Käse eignen sich hervorragend). Führen Sie Ihren Hund auf seinen Platz, er kann auf diesem Platz Sitzen, liegen oder stehen. Völlig egal, hauptsache er ist auf seinem Platz. Sobald er darauf ist, loben Sie ihn. Gehen Sie ein Schritt von dem Platz weg und werfen ihn ein paar Leckerchen auf seinen Platz, so machen Sie den Platz ihm schmackhaft.
Legt sich dabei Ihr Hund hin, lassen Sie ganz viele Leckerchen zum Lob zwischen seine Vorderpfoten fallen, dadurch bestätigen Sie nocheinmal das tolle Verhalten Ihres Hundes und das bleiben auf dem tollen Platz.

Weiterhin sollte auf diesem Platz alles super tolle stattfinden. Streicheln, kuscheln, spielen. Einfach alles tolles.

Steht nun Ihr Hund auf und will von dem Platz weggehen, machen Sie wieder einen Schritt auf ihn zu drängen Ihnen mit Ihrer Körpersprache wieder auf seienm Platz. Befinden sich alle 4 Pfoten wieder auf dem Platz wird er überschwenglich gelobt.

Bitten Sie jemanden draußen ab und an Krach zu machen. Werfen Sie ihrem Hund dabei immer mal wieder ein paar Leckerchen auf die Decke. Ist er dabei ruhig, gibt es weiter Leckerchen.
So lernt er dann auch mit der Zeit sich ruhiger zu verhalten.


Auch wäre es in Ihrem Fall angeraten, bei Ihrem Hund eine Desensibilisierung zu machen. Zwar kann die Angst in der Regel nicht vollständig abgestellt werden. Sie kann allerdings mit einfachen Mitteln minimiert werden. Das Training muss langsam erfolgen und erstreckt sich über mehrere Wochen bis Monate hinweg. Grundlage einer Desensibilisierung ist die Immunisierung gegen das Geräusch. Daher sollten Sie mit Gewitter-Straßenverkehr-CDs arbeiten. Die Geräusche werden dann zunächst leise abgespielt. Die Lautstärke wird nach einigen Tagen erhöht und das Training beginnt erneut - auf einem höheren Niveau. Dabei müssen die (Donner)Geräusche möglichst natürlich klingen und sollten daher eher unregelmäßig abgespielt werden.

 

Die Darbietung kann dann mit Dingen kombiniert werden, die für den Hund angenehm sind. Möglich sind ein Spiel oder auch Futter und Ähnliches. Diese angenehmen Dinge werden zusammen mit den Geräuschen dargeboten und stellen im Idealfall einen Reiz dar, der wesentlich stärker ist als die Angst.

 

Zeigt der Hund dennoch Angst und lässt sich nicht auf das Spiel ein, dann muss die Lautstärke wieder reduziert werden. Das bedeutet, dass das Training nicht stur durchgezogen werden darf. Vielmehr muss auf den Hund eingegangen werden, so dass für das Training unter Umständen mehrere Monate eingeplant werden müssen.


Sie finden im Internet eine Vielzahl von solchen Audio-CDs. Ein Link z. B. wäre
http://www.silent-division.de/dont_be_afraid_desensibilisierung_hund_cd_angst_silvester_gewitter.htm


Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
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